Black Monday, Food, Sweet

Selbstgemachte Aronia-Marmelade beim Black Monday #8

14. Oktober 2013

Kennt ihr Aroniabeeren?

Ich nicht wirklich – bis meine Nachbarin mir vor vier Wochen anbot ihre beiden Stäucher abzuernten („Jenny, du probierst doch immer so viel aus …“).

Was ich bis dahin für schwarzes, durchaus dekoratives Vogelfutter gehalten hatte, sollte essbar sein? Ich habe erst einmal meine Freunde von Google befragt und siehe da: Aroniabeeren oder auch Apfelbeeren sollen richtig gesund sein, weil sie jede Menge Folsäure, Vitamin K und C enthalten. In Polen und Russland gilt die Beere sogar als Heilplanze. Heilpflanzenmäßig ist sie auch vom Geschmack her: eher herb und bitter, ähnlich roher Holunderbeeren.

Meine Internetsuche brachte mich auf die Idee Marmelade aus den Beeren zu zaubern. Anders als hier bei der ganz puren Holundermarmelade sollte es dieses Mal eine Mischung werden. Da wir uns von der Obstwiese Birnen mitgebracht hatten, stand der Plan. Aronia-Birnen-Marmelade sollte es werden – mit einem Hauch Limette.

Noch ist Erntezeit für die Beeren. Also, wenn ihr auch Lust auf ein Experiment habt, kommt hier das Rezept.

Aronia-Birnen-Marmelade mit einem Hauch Limette
Das braucht ihr für 6 kleine Gäser:
1 kg Birnen
100 g Aroniabeeren
50 ml Wasser
1 kleine Biolimette
500 g Gelierzucker 2:1

Und so wird die Marmelade gemacht:
Birnen waschen, schälen, Kerngehäuse rausschneiden und kleinschneiden. Die Aroniabeeren von den Dolden streifen und waschen (Achtung färbt! Also am besten mit Einmalhandschuhen arbeiten. Falls ihr nicht vergessen habt, welche nachzukaufen. *hust*). Limette heiß abwaschen und in kleine Stücke schneiden.

Alles in einen Topf geben, Wasser zugeben und für etwa zwei Stunden ziehen lassen (Die Zeit braucht man auch, um die Farbe von den Fingern zu bekommen. Also, wenn man nicht so auf lila Fingerkuppen steht).

Nach der Wartezeit die Obstmasse zum Kochen bringen und etwa vier Minuten kochen lassen.

Gelierprobe machen und dann in die vorbereiteten Gläser füllen.

Wir haben uns die Marmelade am Wochenende auf frischem Rosinenbrot schmecken lassen und sie ist köstlich.

Ich hoffe, meine Nachbarin kommt nicht auf den Geschmack, damit ich nächstes Jahr wieder ihre Sträucher plündern kann. Dann probiere ich die Marmelade vielleicht mit etwas Zimt statt der Limette.

Was ich außerdem mit den schwarzen Beeren gezaubert habe, zeige ich euch im Lauf der Woche.
Also Dranbleiben!
xx
Jenny

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3 Kommentare

  • Reply Ni Luka |Firlefax| 14. Oktober 2013 at 17:23

    Frisches Rosinenbrot…wie lecker…!!! Die Beeren kenne ich auch nicht…wie schmecken sie denn ???
    Nah da bin ich gespannt, was Du noch schônes zauberst…

    • Reply jenn adores 15. Oktober 2013 at 8:11

      Pur sind die Beeren eher unspektakulär. Sie schmecken ziemlich bitter, aber in Kombi mit etwas Süßem … Mhhh!

    • Reply Anonymous 16. Oktober 2013 at 19:47

      Ich bin für das Rosinenbrot 😉
      JL

    Ich freue mich auf deinen Kommentar.