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Jetzt Blumenzwiebeln setzen: die besten Tipps

27. Oktober 2019

Schneeglöckchen, Hyazinthen und Allium. Damit sie im Frühjahr blühen, müssen jetzt die Blumenzwiebeln ins Beet. Doch wie macht man das am besten?

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Als ich im Frühling wieder mal die Schneeglöckchen der Nachbarn anschmachten musste anstatt meiner eigenen, stand für mich fest: Im nächsten Jahr will ich die auch. Und damit der Plan Wirklichkeit wird, musste ich jetzt dringend ran. Denn wer es im Frühjahr und Sommer im Garten bunt oder wie in meinem Fall weiß (!) haben will, setzt die Blumenzwiebeln im Herbst – also zwischen September und Mitte November. Entsprechend gibt es in den Gartenmärkten gerade massig Blumenzwiebeln. Deshalb hilft es schon vor dem Einkauf zu wissen, was man genau haben möchte. Ein Plan muss also her.

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Blumenzwiebeln stecken: Der Plan
Blumenzwiebeln gibt es nicht nur für Frühblüher wie Schneeglöckchen oder Tulpen. Auch die etwas später blühenden Allium müssen jetzt schon ins Beet. Ich wollte, dass es nicht nur ab Februar in unserem Garten blüht, sondern bis in den Juni, Juli hinein, bevor die Hortensien Gas geben. Deshalb habe ich erst einmal gelesen, wann welche Pflanzen blühen. Entsprechend standen am Ende folgende Blumenzwiebeln auf meiner Einkaufsliste: klassische und gefüllte Schneeglöckchen, die von Februar bis März blühen. Dann Märzbecher, die entsprechend dem Namen etwa von März bis April ihre Blütenköpfe in die Sonne strecken. Und dazu zwei verschiedene Sorten und Größen Allium (Mount Everest und Ping Pong), die ab Mai bis in den Sommer hinein blühen. Natürlich alles in klassischem weiß. Bei der Anzahl habe ich geklotzt statt gekleckert, weil gerade die zarten Frühblüher wie Schneeglöckchen und Märzbecher in größeren Gruppen viel besser wirken als als traurige Einzelgestalt.

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Besorgt habe ich die Zwiebeln in einem Gartencenter, in dem wir schon öfter Pflanzen gekauft haben und wo entsprechend die Qualität stimmt. Ein Tipp: Gute Zwiebeln fühlen sich fest an und geben auf Druck kaum nach. Dunkle Stellen deuten auf Pilzbefall oder ähnliches hin, sollten also lieber im Regal bleiben.

Blumenzwiebeln: Ab ins Beet
Meinem sonstigen Drang alles in Reih und Glied zu ordnen, habe ich beim Stecken der Zwiebeln ausnahmsweise mal nicht nachgegeben. Mit Absicht. Ich wollte, dass die Blüten im nächsten Jahr aussehen, als ob sie ganz natürlich an der Stelle gewachsen sind. Statt Lineal und Pflanzschnur habe ich die Zwiebeln einfach aufs Beet geworfen. Ja, richtig gelesen: Ich habe sozusagen mit Blumenzwiebeln um mich geschmissen und sie genauso eingepflanzt wie sie gelandet sind. Dabei habe ich die Sorten gemischt – und nur korrigiert, wenn der Abstand zwischen den Blumenzwiebeln zu eng war. Mithilfe eines Pflanzholz‘ habe ich die Löcher gebohrt. Je nach Zwiebel unterschiedlich tief. Als Faustregel gilt: Das Pflanzloch muss doppelt so hoch sein wie die Zwiebel. Sprich, eine drei Zentimeter hohe Schneeglöckchenzwiebel kommt sechs Zentimeter tief in die Erde – die breite Seite nach unten, die Spitze nach oben.

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Jetzt heißt es aufs Frühjahr warten und hoffen, dass unser Beagle nicht in Versuchung kommt und die Blumenzwiebeln vorher ausbuddelt. Nicht dass ich wieder nur sehnsüchtig zu den Nachbarn schielen kann.

xx
Jenny

Interior, Plants, Shopping

Botanische Prints von Margo Hupert

16. Januar 2017

 

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Ich liebe die Prints von Margo Hupert seit ich den Feed der Illustratorin auf Instagram entdeckt habe. Der lohnt sich nicht nur wegen der Prints, auch ihre Wohnung ist ein Traum. Margos graue Wand im Wohnzimmer ein Grund dafür, warum ich ernsthaft darüber nachdenke mein Arbeitszimmer dunkelgrau zu streichen.

Margo Hupert lebt in ihrer 100 Quadratmeter großen hellen Wohnung im polnische Gliwice nicht allein. Sie ist umgeben von unzähligen Grünpflanzen – und ihrem Mann, ihrem Sohn sowie zwei Katzen. Für die Pflanzen hat sie sich ganz bewusst entschieden. Denn sie bringen den kleinen Touch Farbe in ihr sonst eher minimalistisches Zuhause. Continue Reading…

Flowers, Garden, Interior, Plants

Neue Lieblingsblumen: Skabiose

9. Oktober 2016

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Ich habe eine neue Lieblingsblume. Also außer weißen Pfingstrosen. Und weißen Ranunkeln. Und weißen Lilien. Und weißen Hortensien (die aber nur im Garten). Mein neuer Liebling ist die Skabiose. In weiß. Oder in einem so dunklem lila, dass es fast schon schwarz wirkt. Warum ich die Skabiose so mag? Seht selbst!

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Garden, Interior, Plants, Werbung

Kakteen | Trend bei Pflanzen

15. August 2016

Kaktusfeige-Blog-Jennadores-Pflanzenfreude-Interior-Ibiza-Styling

Als ich Anfang Juli von Pflanzenfreude.de* gefragt wurde, ob ich nicht Lust habe im August etwas über Kakteen zu schreiben, weil die stachligen Dinger auf der Internetseite die Zimmerpflanzen des Monats sind, habe ich gedacht: super! Endlich mal keine komische Kooperationsanfrage (ich könnte da Storys erzählen …), sondern etwas, das wie die Faust auf Auge zu mir passt. Zu mir. Jenny. Frau, die immer vergisst die Pflanzen zu gießen. Sowohl zu Hause. Weshalb es hier keine Pflanzen gibt, sondern einmal in der Woche frische Blumen. Als auch im Büro. Wo mein Kollege Peter meine zwei mickrigen 2,99-Euro-Aldipalmen adoptiert hat, weil er sich die hängenden Blätter nicht mehr mit ansehen konnte.

Kakteen sind da viel entspannter. Keine zickigen Diven, die ständig umsorgt werden wollen. Wässerchen morgens, Wässerchen abends, Sprühnebel hier, Sprühnebel da. Nee, Kakteen sind eher so wie ein guter Freund, den man nicht ständig anrufen muss, um ihm zu versichern, dass man ihn ganz doll mag. Der weiß das nämlich und ist zufrieden, wenn man sich einmal im Monat auf ein Bier trifft und die Nacht durchquatscht. Continue Reading…

Interior, Plants, Restaurants, Travel

Restaurant | Lily of the Valley in Paris

8. Juni 2016

Interior und Food sind zwei ganz große Leidenschaften von mir. Und so richtig ins Schwärmen gerate ich, wenn die Umgebung, in der es leckeres Essen gibt, perfekt ist. Deshalb möchte ich euch ab heute in loser Folge Restaurants vorstellen, die Lust aufs Essen und Trinken machen – einfach weil sie so eingerichtet sind, wie sie eingerichtet sind. Für den ersten Post aus der neuen Reihe nehme ich euch mit nach Paris in das bezaubernde „Lily of the Valley“.

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Garden, Interior, Plants

Duftende Hyazinthen im Glas

10. Januar 2015
Hyazinthen schon vor Weihnachten? Was für manch einen komisch klingt, passt für mich perfekt zusammen.
weiße Hyazinthen im Glas, Horex Glas; Gartenschere

Kurz vor Weihnachten sind bei uns die ersten weißen Hyazinthen eingezogen. Erst einmal in meinem Arbeitszimmer, wo der erste Hauch von Frühlingsduft nicht mit den qualmenden Räuchermännchen (Weihrauch! Aus drei Räuchermännchen!) meines Mannes kollidierten. Mittlerweile sind die Kerle aus Holz wieder auf den Dachboden gezogen, den Weihnachtsbaum habe ich ebenfalls nackig gemacht. Also Zeit es in Sachen Frühlingsblüher im im ganzen Haus so richtig krachen zu lassen.

weiße Hyazinthen im Glas, Horex Glas; Gartenerde

 

weiße Hyazinthen im Glas, Horex Glas; Gartenschere, Garnrolle

Seit heute stehen also im ganzen Haus duftende Hyazinthen. So wie jedes Jahr. Immer in weiß. Rosafarben nur ausnahmsweise. Nie, aber auch wirklich nie in blau. Meistens stelle ich die Zwiebelpflanzen in Gläser. Marmeladengläser, Windlichter, Vasen … Was mir gerade in die Hände kommt. Ich mag es, wenn man die Wurzeln sieht, hier und da Erde abbröckelt. Ich mag auch, dass sich die Pflanzen länger halten als ein Strauß Tulpen, ich ihnen beim Wachsen und langsamen Verblühen zuschauen kann.

Hyazinthen brauchen übrigens gar nicht so viel Pflege in Form von Wasser. Was mir als Frau mit schwarzem Daumen nur entgegen kommt.

weiße Hyazinthen im Glas, Horex Glas; Gartenschere, Garnrolle

Schön ist dieser erste Hauch von Frühling. Findet ihr auch, oder?
xx
Jenny

Ich finde, Ostern kann kommen.
xx
Jenny

*Werbung

Interior, Plants, Trend

Eine Myrte – drei Stylings oder: Wie ich Urban Jungle Blogger wurde

20. Februar 2014

Kennt ihr die

Wir haben im Haus genau vier Pflanzen. Zwei im Hauswirtschaftsraum – ein verzweifelter Versuch das Chaos zwischen Winterschuhen, Wäschebergen und Wasserflaschen erträglicher zu gestalten. Eine im Kinderzimmer. Eine Sukkulente, die der kleine Mann zu Weihnachten von seinem Friseur geschenkt bekommen hat. Und eine im Männerzimmer. Ein Bonsai, der sehr oft sehr viele Blätter abwirft, weil sich das mit dem regelmäßigen Gießen manchmal etwas schwierig gestaltet.

Ansonsten kommen hier nur frische Blumen ins Haus – und die in Massen.

Dank Urban Jungle Bloggers gibt es aber Zuwachs an der Zimmerpflanzenfront: eine Myrte.

Schön, nicht?

Das war auch die einzige Pflanze, die mir im Gartencenter gefallen hat und bei der ich mir vorstellen konnte, die Februaraufgabe „Eine Pflanze – drei Stylings“ umzusetzen. Wahrscheinlich fand ich die Kugel auf Stämmchen gut, weil sie so schön schlicht ist. Oder ich wusste unterschwellig, dass die Myrte bei den alten Griechen Aphrodite geweiht war und für Lebenskraft und immerwährendes Eheglück steht.

Da kann im Hause Jennadores nichts mehr schiefgehen, nicht wahr?!

Ich bin gespannt, wie ihr es mit Zimmerpflanzen haltet. Habt ihr einen grünen Daumen? Schreibt doch mal!
xx
Jenny