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Flowers, Frühling, Life, Plants

Jetzt Blumenzwiebeln setzen: die besten Tipps

27. Oktober 2019

Schneeglöckchen, Hyazinthen und Allium. Damit sie im Frühjahr blühen, müssen jetzt die Blumenzwiebeln ins Beet. Doch wie macht man das am besten?

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Als ich im Frühling wieder mal die Schneeglöckchen der Nachbarn anschmachten musste anstatt meiner eigenen, stand für mich fest: Im nächsten Jahr will ich die auch. Und damit der Plan Wirklichkeit wird, musste ich jetzt dringend ran. Denn wer es im Frühjahr und Sommer im Garten bunt oder wie in meinem Fall weiß (!) haben will, setzt die Blumenzwiebeln im Herbst – also zwischen September und Mitte November. Entsprechend gibt es in den Gartenmärkten gerade massig Blumenzwiebeln. Deshalb hilft es schon vor dem Einkauf zu wissen, was man genau haben möchte. Ein Plan muss also her.

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Blumenzwiebeln stecken: Der Plan
Blumenzwiebeln gibt es nicht nur für Frühblüher wie Schneeglöckchen oder Tulpen. Auch die etwas später blühenden Allium müssen jetzt schon ins Beet. Ich wollte, dass es nicht nur ab Februar in unserem Garten blüht, sondern bis in den Juni, Juli hinein, bevor die Hortensien Gas geben. Deshalb habe ich erst einmal gelesen, wann welche Pflanzen blühen. Entsprechend standen am Ende folgende Blumenzwiebeln auf meiner Einkaufsliste: klassische und gefüllte Schneeglöckchen, die von Februar bis März blühen. Dann Märzbecher, die entsprechend dem Namen etwa von März bis April ihre Blütenköpfe in die Sonne strecken. Und dazu zwei verschiedene Sorten und Größen Allium (Mount Everest und Ping Pong), die ab Mai bis in den Sommer hinein blühen. Natürlich alles in klassischem weiß. Bei der Anzahl habe ich geklotzt statt gekleckert, weil gerade die zarten Frühblüher wie Schneeglöckchen und Märzbecher in größeren Gruppen viel besser wirken als als traurige Einzelgestalt.

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Besorgt habe ich die Zwiebeln in einem Gartencenter, in dem wir schon öfter Pflanzen gekauft haben und wo entsprechend die Qualität stimmt. Ein Tipp: Gute Zwiebeln fühlen sich fest an und geben auf Druck kaum nach. Dunkle Stellen deuten auf Pilzbefall oder ähnliches hin, sollten also lieber im Regal bleiben.

Blumenzwiebeln: Ab ins Beet
Meinem sonstigen Drang alles in Reih und Glied zu ordnen, habe ich beim Stecken der Zwiebeln ausnahmsweise mal nicht nachgegeben. Mit Absicht. Ich wollte, dass die Blüten im nächsten Jahr aussehen, als ob sie ganz natürlich an der Stelle gewachsen sind. Statt Lineal und Pflanzschnur habe ich die Zwiebeln einfach aufs Beet geworfen. Ja, richtig gelesen: Ich habe sozusagen mit Blumenzwiebeln um mich geschmissen und sie genauso eingepflanzt wie sie gelandet sind. Dabei habe ich die Sorten gemischt – und nur korrigiert, wenn der Abstand zwischen den Blumenzwiebeln zu eng war. Mithilfe eines Pflanzholz‘ habe ich die Löcher gebohrt. Je nach Zwiebel unterschiedlich tief. Als Faustregel gilt: Das Pflanzloch muss doppelt so hoch sein wie die Zwiebel. Sprich, eine drei Zentimeter hohe Schneeglöckchenzwiebel kommt sechs Zentimeter tief in die Erde – die breite Seite nach unten, die Spitze nach oben.

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Jetzt heißt es aufs Frühjahr warten und hoffen, dass unser Beagle nicht in Versuchung kommt und die Blumenzwiebeln vorher ausbuddelt. Nicht dass ich wieder nur sehnsüchtig zu den Nachbarn schielen kann.

xx
Jenny

Life, Werbung

Let’s talk about … Hausratversicherungen

5. Februar 2019

Zugegeben das Thema Hausratversicherungen ist nicht gerade sexy. Es rangiert eher zwischen Steuererklärung und Vorsorgeuntersuchungen. Aber leider ist das Leben nicht nur Sex. Manchmal müssen wir wohl oder übel den Kopf einschalten.

*Der Blogpost enthält Werbung für die Hausratversicherung der CosmosDirekt*

Wenn wir den Kopf dann eingeschaltet haben, sagt er uns, dass wir wirklich jedes Jahr Ende Mai unsere Belege zum Finanzamt bringen müssen. Und die Zähne es uns danken, wenn wir sie einmal im Jahr kontrollieren lassen. Brav erledigen wir also diese To dos. Aber wenn wir das schon machen, warum sind wir nicht gleich ganz verrückt und prüfen endlich mal wieder unsere Versicherungen?

Im Moment sind wir doch sowieso alle – Frau Kondo sei Dank – im Wohnungsoptimierungswahn. Da werden Geschirrtücher und Socken nach Farben sortiert, Dachböden entrümpelt, Bücher gespendet … Alles schön und gut. Aber wann haben wir zum letzten Mal unseren Papierkram aufgeräumt? Also nicht im Sinne von alles brav in Ordnern abheften. Sondern im Sinne von Durchsehen und bewerten. Ein paar Papierleichen haben wir doch alle im Keller. Oder? Etwa ein Zeitungsabo, das uns täglich ein schlechtes Gewissen macht, weil der Stapel neben dem Sofa bedenkliche Höhen angenommen hat. Warum also nicht kündigen und dafür online lesen? Oder Versicherungen? Warum nicht jedes Jahr prüfen, ob die Autoversicherung zu teuer ist? Oder hinterfragen, ob die Hausratversicherung wirklich noch alles schützt, was wir so zu Hause an Werten herumstehen haben? Letzteres ist bei uns eine ganze Weile her. Genauer gesagt knapp sechs Jahre, denn so lange wohnen wir nun in unserem Haus.

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Hausratversicherung | Was kann die eigentlich?

Als wir drei Zimmer, Küche und Bad gegen unsere eigenen vier Wände eintauschten, haben wir natürlich unsere Hausratversicherung angepasst. Die Police schützt alles, was sich im Haus befindet: Möbel, technische Geräte, Schmuck, wenn man so etwas hat. Aber auch Gartenmöbel oder Fahrräder können versichert werden. Das heißt, wenn etwas kaputt geht, beispielsweise durch einen Brand oder einen geplatztes Aquarium, kommt die Versicherung dafür auf.

Doch seit unserem Einzug ist viel passiert. Aus einem Vierjährigen ist ein Zehnjähriger geworden, der bald in die weiterführende Schule geht. Dem kleinen Schreibtisch ist er schon lange entwachsen. Ein neuer muss her – und wahrscheinlich auch sein erster eigener Rechner. Dann ist da noch der Wunsch nach einer Playstation, einem Handy … Mein Hang zu schönen Stühlen und Lampen ist ebenfalls bekannt. Und auch die Fußballspiele im Garten werden härter. Ich weiß nicht wie oft ich im vergangenen Sommer um unsere Fenster gebangt und die Jungs irgendwann Richtung Bolzplatz geschickt habe.

Hausratversicherung | Unterversichert?

Höchste Zeit also, sich mal wieder um das Thema Abdeckungssumme der Hausratversicherung zu kümmern und sich zu fragen: Sind wir vielleicht unterversichert? Bei CosmosDirekt kann man das total einfach herausfinden. Der Versicherer hat online einen Ratgeber zum Thema – inklusive einem Beitragsrechner, mit dem man schnell seinen persönlichen Beitrag bestimmen kann. Zugrunde gelegt wird eine pauschale Berechnung für die relevant ist, wo in Deutschland man wohnt, wie groß die Wohnfläche ist, ob man eine Selbstbeteiligung vereinbaren will und wie lange der Vertrag laufen soll. Ist der Beitrag bestimmt, kann man überlegen, ob man den Grundschutz wählt oder einen erweiterten Tarif abschließen möchte. Bei ihm erhöht sich der Schadensersatz für bestimmte Wertsachen wie Bargeld oder Urkunden. Außerdem kann man in ihm auch Diebstahlschäden beim Sport oder im Urlaub absichern lassen.

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Hausratversicherung | Wie war’s?

Derzeit ist bei uns alles im grünen Bereich. Trotzdem steht jetzt bei uns jährlich ein Versicherungscheck auf der To do-Liste. Kondo für Profis sozusagen. Ist der erledigt, kann der Kopf zwischendurch auch ruhig mal ausgeschaltet werden. Um das Leben in der sexy Variante zu genießen. Ich hab‘ dafür schon mal die Discokugel in meinem Arbeitszimmer aufgehängt.

xx
Jenny

Life

Bähm. 2019.

13. Januar 2019

Bähm? Von wegen! Auf Katzenpfoten hat sich das neue Jahr angeschlichen. Zumindest hat es sich so angefühlt. Leider waren die Pfoten nicht besonders kuschelig, denn statt Weihnachtsgefühlen und fröhlicher Jahresendstimmung war – nein, ist – ganz viel Leere und Trauer in unseren Herzen. Wir waren im Dezember so mit uns und der Trauer um zwei liebe Menschen aus unserer Familie beschäftigt, dass da kein Platz war für Festlichkeit. Und schon gar nicht für gute Vorsätze, Jahresrückblicke und Ordnungs-Challenges. Ehrlich gesagt hat es mich in den letzten Wochen und Tagen ganz schön gestresst durch beispielsweise Instagram zu scrollen. Deshalb habe ich es einfach gelassen. Habe mir stattdessen unseren Beagle geschnappt und lange Spaziergänge gemacht. Bin mit Mann, Kind, Milchreis und Filmen auf dem Sofa versumpft. War im Kino. Im Museum. Habe gelesen. Noch mehr gelesen. War wohl so eine Art Winterschlaf. Bis dann langsam die Energie zurück kam. Die, die mich Pläne schmieden und die Festplatte vom Rechner aufräumen lässt. Keine Angst, für die Steuererklärung ist noch nicht fertig. Hihi …

Dafür gibt es tolle Neuigkeiten ins Sachen Muddizimmer. Endlich, endlich setze ich meine Pläne um und aus einem schwarz-weißen Büro, Schrägstrich Gästezimmer wird eine dunkelgraue Höhle. Inklusive Umräumaktion, neuen Möbeln und so weiter. Testweise steht mein alter Schreibtisch schon mal so, wie ich es geplant habe und es fühlt sich so viel besser an. Dann werden wir das Zimmer unseres Sohnes renovieren. Und spontan hat sich mein Mann gestern entschieden in seinem Zimmer ebenfalls ein paar Dinge zu verändern. Was da alles genau geplant ist, schreibe ich nächste Woche in einem Blogpost.

Überhaupt der Blog. Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, wie er mir fehlt. Wie mir das Schreiben fehlt. Das Ideen umsetzen. Kreativ sein. Deshalb gibt es auch für den Blog jede Menge Pläne. Ich weiß, dass es nicht leicht wird – bei einem Vollzeitjob, bei dem es in diesem Jahr noch mehr als sonst schon Rock’n’Roll heißen wird. Bei Kind, Mann, Hund und Haus. Aber ich weiß wie gut er mir tut. Stichwort Selbstfürsorge und so.

Ansonsten wird hier aufs erste Highlight des Jahres hin gefiebert: Mein Sohn feiert seinen ersten runden Geburtstag. Zehn! Wo ist nur die Zeit geblieben? Wenn wir also nicht gerade alte Bilder oder Videos ansehen und uns ab an heimlich eine Träne von der Wange zu wischen, wird fieberhaft eine einer riesigen Überraschung für ihn gebastelt. Die ich hier erst einmal nicht verraten kann, weil das Kind jetzt stolzer Besitzer eines Smartphones und der Blog im Gegensatz zu YouTube und Co. nicht zensiert ist.

Ach ich freue mich auf das, was 2019 bringen wird. Und falls es böse Überraschungen geben sollte, werden wir mit denen auch fertig. Irgendwie. Wie immer. In diesem Sinne: Bis ganz bald.

xx
Jenny

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Bo. Oder ein Beagle zieht ein

19. November 2018
Es gibt da diesen Satz „Das letzte Kind hat Fell“. In unserem Fall stimmt das sogar. Denn darf ich vorstellen? Unser Beagle Bo.

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Hier sitze ich nun also. Auf unserem flauschigen grauen Wohnzimmerteppich, den Laptop auf dem Schoß und mir zu Füßen liegt unser neuer Mitbewohner. Er schnarcht. Ab und zu zucken seine Vorderpfoten. Dann streicht er sich mit ihnen über die Augen, dreht sich um und schnarcht weiter. Klingt ziemlich perfekt – und das ist auch. Meistens. Continue Reading…

Life

Was vom Juni übrig blieb

10. Juli 2018
Manchmal hilft es zurückzuschauen, die Tage Revue passieren zu lassen. Und am Ende zu wissen, was gut war. Und was weg kann. Dieses Mal: die Juni-Edition.

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Das Glas im Juni war randvoll. Gefüllt mit Reisen, Lachen, Gesprächen, Freudentränen und Sorgenfalten. Ab ab und an schwappte auch etwas über. Dann hieß es Atmen. Viel. Und ruhig.

Vom Juni geblieben sind …

… viele Gespräche. Mit meiner Cousine beim Gassigehen zum Beispiel. Und ihrem Mann beim Frühstück – was dann einfach zum Spätstück wurde. Mit meiner Schwester auf ihrem Outdoor-Sofa – eingekuschelt in Decken mit einem Glas Erdbeerbowle in der Hand. Und manchmal auch schweigen. Einvernehmlich. Weil es manchmal eben keine Worte braucht.

… ein neues Familienmitglied. Endlich habe ich auch ganz offiziell einen „Schwager“, denn meine Schwester hat sich getraut und in Dänemark „Ja“ gesagt.

Sand zwischen den Zehen, Salz im Haar, weiße Streifen auf der Haut. Und verspannte Schultern von der dünnen und harten Matratze in unserem Campervan. Mit dem waren wir zwei Wochen in Portugal unterwegs. Nur wir drei, einmal die Küste entlang, unser Sommerabenteuer. Wie es war, erzähle ich hier ganz bald.

… die Erkenntnis, dass man Campen echt nicht verlernt – auch, wenn man zehn Jahre Pause gemacht hat.

Gedanken, die in meinem Kopf kreisen. Wahrscheinlich noch ein Weilchen. Darüber, wo es hingeht mit dem Blog zum Beispiel. Im Urlaub sprudeln ja gerne mal die Ideen. Aber auch darüber, was wichtig ist in der nächster Zeit.

… ein neues Lieblingsgetränk, das ich aus Portugal mitgebracht habe und hier auch bald zeigen werde.

… die Vorfreude auf viele, hoffentlich viele schöne Abend in unserem neuen Wohnzimmer draußen im Garten. Nach langer Wartezeit ist endlich unser Sofa und unsere Sesseln für draußen angekommen.

… eine alte, neue Liebe namens Harry Potter. Mein Sohn fängt gerade an die Bücher zu lesen und nimmt mich grade wieder mit in die zauberhafte Welt von Hogwarts. Ich spare dann schon mal für eine Reise nach London …

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Sardinen, Grill,Portugal, Camping

Vom Juni gehen darf …

… dieser verdammte Krebs, der uns gerade im Freundeskreis in Atem hält. Was nichts ist im Vergleich zu dem, wie er „ihr“ zu schaffen macht. Aber wir sind da!

negative Vibes – und gerne auch die Menschen, die diese verbreiten.

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Im Juli kommen darf …

… ein entspannter Sommer. Mit Kurze–Hose-Tagen ohne Ende, weinseligen Abenden, Eiscremeschnuten und Wasserschlachten. Dem Geruch von Lagerfeuer im Haar und sonnencremeklebrigen Händen. Und vielen guten Nachrichten.

Seid ihr dabei?

xx
Jenny

Life

Sieben Dinge, die ich als Mama gelernt habe

12. Mai 2018
Ich habe eine Idee. Lasst uns heute am Muttertag nicht nur uns Mamas feiern, sondern vor allem unsere Kinder. Denn sie haben uns erst zu dem gemacht, was wir gerade sind. Was das bei mir ist? Lest selbst.

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Ungefähr vor zehn Jahren um diese Zeit bin ich schwanger geworden. Da war ich nun, glücklich, ein wenig ängstlich und im Kopf voller Fragen. Eine davon war die danach, wie ich wohl werden würde. So als Mama. Eines wusste ich sicher: wie ich nicht werden wollte. Doch die Garantie, dass das klappt – die gibt dir keiner. Und heute? Jetzt weiß ich, wie es ist eine Mama zu sein und habe mich neu kennengelernt. Manches hat mich ziemlich überrascht.

Ich kann mit wenig Schlaf überleben.
Das war die erste Überraschung. Versteht mich nicht falsch: Es ist die Hölle. Und wenn ich mir Fotos von vor zehn Jahren ansehe und mit meinem Spiegelbild heute vergleiche, sind die Folgen durchwachter Nächte deutlich zu sehen. Aber an alle neuen Mamas: Es geht vorbei. Jetzt genieße ich es sogar ein ganz klein wenig, wenn mein Sohn sich nachts doch mal zu uns ins Bett verirrt. Man munkelt das Alter zwischen sechs und zwölf ist das entspannteste in Sachen Elternschlaf. Denn wenn es erst losgeht und wir als Diskotaxi missbraucht werden … kommen wohl ein paar neue Falten dazu.

Instinkt rules my Leben als Mama.
In einer Welt, in der die Ratgeberliteratur im Buchladen mehr Platz einnimmt als Romane, mag man es kaum glauben. Aber ich gestehe: Ich habe nicht einen Ratgeber gelesen. Nullkommanull. Okay, Nullkommaeins. Da gab es einen kleinen Ausrutscher mit dem Titel „Oje, ich wachse!“. Ein Buch, das mir wärmstens – ach, was sag ich, heißestens ­– von meinen PEKiP-Muddis ans Herz gelegt wurde. Nach den ersten Seiten musste ich es weglegen. Seitdem mache ich dieses Ding mit der Erziehung einfach so, wie ich es sich gut anfühlt. Für mich – und meinen Mann – und passend zur jeweiligen Situation.

Dieses Ding mit der bedingungslosen Liebe
Manchmal schaue ich meinen Sohn an und da ist dieses Gefühl tief in mir drin, das nicht nur Liebe ist, sondern viel mehr. Diese einzigartige Mischung aus Wunder, Glück, Liebe, Stolz und Urvertrauen in unsere Bindung. Eine Bindung, die immer da sein wird – auch wenn ich ihm irgendwann peinlich bin und Türen geknallt werden, wir uns nicht mehr jeden Tag sehen und er seinen Weg gehen wird (obwohl er bereits angekündigt hat, dass er niemals ausziehen wird). Diese Erkenntnis, diese Liebe trifft mich manchmal wie ein Schlag. Wie ein sehr schöner, warmer Schlag.

Ich kann verdammt gut Nein sagen.
Es gab eine Zeit im ersten Jahr meines Sohnes, in der ich das Wort „Nein“ ungefähr drölfzillionen Mal gesagt habe. In der Stunde. Er versuchte die Musik lauter zu stellen: „Nein“. Er aß die Erde aus unseren Blumentöpfen: „Nein“. Er machte unserem Kater seinen Platz seinem Korb streitig: „Nein“. Es war die Hölle. Ungefähr acht Wochen lang. Danach hatte unser Kater ein entspanntes Leben, die Palmen gediehen prächtig … Und ich merkte: hui, das funktioniert ja. Wenn ich das jetzt so schreibe, frage ich mich, ob sich das auch auf andere Lebensbereiche übertragen lässt. Den Job zum Beispiel. Den Versuch ist es wert. Continue Reading…

Books, Life, Music

9 Dinge, die mir gerade gute Laune machen

16. April 2018
Bähm, da ist es das Frühjahr. Heiß ersehnt und nun mit viel Sonne da. Das versöhnt mit den letzten grauen Wochen und macht gute Laune. Was bei mir sonst noch für Lachfalten, Hach-Momente und Energieschübe sorgt?

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Ein Date mit dem Kind
Da saßen wir: er und ich bei Starbucks. Mit Cookies vor uns und zwei großen weißen Tassen. Er erzählte mir von den Legosachen, die er sich von seinem Taschengeld kaufen will und wer in Ninjago zu den Guten gehört. Kennt ihr Oni-Masken? Ich weiß jetzt alles darüber. Schneller als erwartet, war die Wartezeit auf den Film, den wir uns anschauen wollten, vorbei. Und dann gingen wir ins Kino – ich und mein großer kleiner Sohn. Hand in Hand und mein Herz randvoll von diesen Moment.

Lena Dunhams „Not that Kind of girl“
Wahrscheinlich bin ich eine der Letzten, die das Buch liest. Streng genommen lese ich es gar nicht selbst, sondern lasse es mir von Nora Tschirner vorlesen, was, um das vorweg zu nehmen, unheimlich Spaß macht. Im Buch breitet Lena Dunham ihr Leben vor uns aus wie die fliegenden Händler ihre Waren an den Stränden Mallorcas. Allerdings war in Lenas Leben nicht alles Sonne und Meer, sondern eher Aprilwetter im Gebirge. Aber es ist unglaublich unterhaltsam dieser Berg- und Talfahrt zu lauschen. Berührt und verstört zugleich hat mich das Kapitel, in dem sie beschreibt, wie sie als 19-Jährige nach einer Party vergewaltigt wird. Ihr kennt das Buch noch nicht? Dann lesen oder bei Spotify hören!

Musik für den Frühling  
Apropos Spotify. Wenn ihr Lust auf eine gute Musikmischung zum Cabriofahren, im Garten rumhängen, Kaffeetrinken oder albern vorm Spiegel tanzen habt, hört doch mal in meine I adore … spring 2018-Playlist.

Mein bald dunkelgraues Arbeitszimmer
Soll ich oder soll ich nicht? Was ist, wenn es nicht so wird, wie ich es mir vorstelle? Kann aus meinem strahlend weißen Arbeitszimmer eine coole dunkelgraue Höhle werden? Diese Frage stelle ich mir (und allen, die nicht flüchten können) seit ungefähr zwei Jahren. Den letzten Tritt in den Hintern habe ich mir auf Instagram geholt und habe in den Stories eine Umfrage gepostet. Zack war ein ziemlich eindeutiges Ergebnis da. 69 Prozent meiner Follower waren für grau. Und nun? Gehe ich das Projekt an. Gerade teste ich verschiedene Grautöne. Sobald ich mich entschieden habe, geht’s los mit dem Streichen.

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The Royal Wedding
Ich kenne bis jetzt keinen größeren Royalfan als meine ehemalige Volontärin Susanne, die schon stilsicher mit Hut, Tee und Scones die Hochzeit von William und Kate verfolgt hat. Ihr würde dieser interaktive Beitrag der New York Times zur Hochzeit von Harry und Megan bestimmt gefallen. Euch auch?

Grace and Frankie
Ich bin durch mit der vierten Staffel der Golden Girls von heute. Und freue mich schon auf die neue – in der gerüchteweise RuPaul eine Rolle spielen wird.

Drei Tage in München
Anfang Mai bin ich drei Tage in München und bilde mich weiter. Abends habe ich sicher etwas Zeit, deshalb plane ich gerade, was ich alles so mache. Auf dem Zettel stehen bereits ein Bummel über den Viktualienmarkt sowie Abstecher im White Rabbit’s Room und der Kaffeeküche … Wenn ihr München-Pros da draußen Tipps noch für die Stadt habt: immer her damit.

Kunst aus Spiegeleiern
Mein Sohn behauptet, ich mache die weltbesten Spiegeleier. Dann zeige ich ihm die hier lieber nicht. Ich stoß‘ mich doch nicht selbst vom Thron.

Julis #teamtrotzdemmachen
„Einfach machen!“ Mein Team bekommt den Spruch von mir gerade öfter zu hören (Warum ich das ausgerechnet bei der Farbwahl meines Arbeitszimmer nicht hinbekomme? Das bleibt das Geheimnis des Teufelchens in meinem Kopf). Juli von julipott.de hat auf Instagram eine Mitmachaktion gestartet. Für alle, die den Mut haben, sich etwas zu trauen. Etwas, wovon man glaubt, dass man es nicht kann oder es einem nicht liegt. Also habt Mut und teilt eure Challenge mit euch selbst bis Samstag unter #teamtrotzdemmachen.

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Was macht euch gerade so richtig gute Laune? Erzählt mal.
Und ich wünsche euch einen fantastischen Start in die neue Woche voller Sonnenschein.
xx
Jenny

Life

5 Tipps gegen den Winterblues

4. März 2018
Wir haben ihn fast geschafft – den Winter. Versprochen! Bis der Frühling wirklich da ist, helfen meine Tipps die letzten kalten grauen Tage zu überstehen.

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Egal, ob in meinem Instagramfeed, Freundeskreis oder in der Redaktion: allerorts wird gestöhnt, weil der Winter kein Ende nehmen will. Und sich statt Frühlingsgefühlen in ganz Deutschland Viren verbreiten, die uns so richtig ausknocken. Gerne auch zweimal innerhalb von drei Wochen, wie ich am eigenen Leib erfahren durfte. Jetzt ist aber Schluss mit Jammern. Denn erstens haben wir schon März und die Wintertage sind gezählt. Und zweitens bringt uns jammern nicht weiter. Die Energie stecken wir lieber in die Umsetzung folgender Tipps gegen den Winterblues.  Continue Reading…

Books, Life

Buchtipp | Herdwärme von Okka Rohd

19. Februar 2018
Wenn ein Kochbuch nicht nur den Bauch glücklich macht, sondern auch das Herz, muss es hier empfohlen werden.

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Wann ich zum ersten Mal den Blog von Okka gelesen habe? Ich weiß es nicht so genau. Vor fünf oder sechs Jahren? Was ich weiß ist, dass ich mir beim Lesen ihrer Briefen an ihre Tochter Fanny regelmäßig Rührungstränen trocknen musste. Weil Okka ganz besonders schreibt – und mich deshalb oft mitten ins Herz, die Seele oder das schlechte Gewissen trifft.

Der ein oder andere kennt vielleicht auch ihr Buch „Völlig fertig und irre gücklich“, in dem sie über ihre erste Zeit als Mutter geschrieben hat. Seit Herbst letzten Jahres ist Okkas neues Buch „Herdwärme“ da und dreht sich nicht mehr ums Mamasein sondern ums Köchinwerden. Keine, die ihre Geld damit verdient. Aber eine – wie Okka in ihrem Vorwort zum Buch schreibt –, die weiß, wie aufregend etwas Alltägliches wie das Kochen wird, sobald man sich nur genug Muße dafür nimmt. Und Hingabe. Und Neugier. Continue Reading…

Life

Neuanfang

22. Januar 2018

„Boah, ist die nicht ein bisschen spät dran?“ Gebt zu, das waren eure Gedanken, als ihr die Überschrift „Neuanfang“ gelesen habt. Oder? Und ja, ihr habt Recht: für „Frohes neues Jahr“-Wünsche ist es definitiv ganz schön spät. Allerdings sollte dieser Post auch schon viel früher erscheinen. Aber dann kam das Leben dazwischen.

Von mir aus könnten wir die ersten Tage des neuen Jahres löschen und stattdessen einfach von vorn beginnen. Warum so dramatisch? Weil es sich gerade genauso so anfühlt. Continue Reading…