Archives

Design, Interior, Shopping

VV Cinquanta | Lampe von Astep

18. September 2017

Hallo, ich bin Jenny und habe ein Problem mit Lampen.

Das heißt eigentlich habe nicht ich ein Problem mit Lampen, sondern mein Mann. Und eigentlich hat auch er kein Problem mit Lampen. Eher damit, dass ich ständig neue will. So findet er es nur begrenzt lustig, wenn ich beschließe, dass mir die vor vier Jahren mit viel Liebe ausgesuchten Leuchten nicht mehr gefallen und unbedingt neue an die Decke müssen. Hat er sich dann irgendwann mit der Tatsache abgefunden, geht die Überzeugungsarbeit erst richtig los. Denn natürlich ist es (fast) immer so, dass die Leuchten, die mir gefallen, ihm lange nicht zusagen. Die eine macht kein richtiges Licht, die andere ist zu glasig, die nächste zu rund …

Für unsere Küche und unseren Essbereich haben wir uns nach langer Zeit geeinigt. Über dem Küchenblock hängen nun zwei schlichte Lampen von Bolia und über dem Esstisch ein echter Designklassiker. Den muss ich euch aber in einem Extrapost zeigen, weil er sozusagen der Star im Erdgeschoss – ach was, im ganzen Haus – ist.

Tja, und kaum hingen die neuen Lampen, flatterten Bilder der VV Cinquanta von Astep in mein E-Mail-Postfach. Ich meine, ist das Design nicht ein Traum? Und dazu ebenfalls ein echter Klassiker aus den Fünfzigerjahren, der neu aufgelegt worden ist. In dem Fall stammt das Design aber nicht aus dem Norden, sondern aus Italien.  Hier geht’s weiter …

Life

Sommerblues

4. September 2017

Während ich diese Zeilen schreibe, klopfen dicke Hagelkörner auf unsere Dachfenster. Die Sonne, die uns heute morgen noch beim Espressotrinken auf der Terasse Herz und Haut gewärmt hat, hat den Kampf gegen die dunklen Wolken verloren. Aber ganz weit hinten über dem dunklen Wald ist schon wieder ein Fitzelchen blau am Himmel zu sehen.

So ähnlich turbulent wie das Wetter heute war der ganze Sommer. Es war still hier auf dem Blog. Sehr. Aber das hatte Gründe. Viele. Gute wie schlechte. Vielleicht erzähle ich zuerst von den Guten.  Hier geht’s weiter …

Life, Shopping, Werbung

Mitbringsel für Freunde

26. Juni 2017

Ich habe einen geheimen Geheimschrank. Einen in dessen Tiefen sich Dinge verbergen, die das Kind in diesem Haus monatelang im Schaufenster des Spielzeugladens oder im Katalog von Müller anschmachtet. Bevor sie der Weihnachtsmann bringt. Oder der Osterhase. In ihm lagern auch Kleinigkeiten, die ich an Kindergeburtstagsgeschenke dran hänge – jetzt, wo sich alle nur noch Gutscheine wünschen.

In meinem geheimen Geheimschrank gibt es aber auch ein Fach, das allein für kleine Geschenke und Mitbringsel reserviert ist. Denn wer kennt es nicht? Man bekommt eine spontane Einladung zum Grillen oder zum Erdbeerkuchen essen, zu einem Picknick, einem Richtfest oder zum Babygucken. Mit leeren Händen hingehen, ist schwierig. In etwa genauso schwierig, wie die obligatorische Flasche Rotwein. Die hasse ich! Mit drei Ausrufezeichen. Was daran liegt, dass wir ein Weißwein-Haushalt sind. Rotwein trinken wir nur zu unserem alljährlichen Glühwein-Event im Garten (jetzt wisst ihr auch, wo die Rotweinflaschen, die wir übers Jahr bekommen, hinwandern). Okay, Rotwein geht nicht, leere Hände auch nicht. Was also tun?  Hier geht’s weiter …

Interior, Livingroom

Studentenwohnung gesucht!

19. Juni 2017

Acht Quadratmeter. So groß war meine erste Studentenwohnung. Okay, eigentlich war es ein WG-Zimmer, aber in diesem Raum spielte sich alles ab: schlafen, lesen, lernen. Links von der Tür stand mein Schreibtisch, rechts davon ein bunt geblümtes Siebzigerjahren-Campingklappbett, das ich mir von meinem Opa geliehen hatte. Im Gang dazwischen konnte nur eine Person stehen. Außen auf dem Fensterbrett lagerte – aus Mangel an einem Kühlschrank – mein Essen, die Klamotten lagen in Kisten. Aber das Zimmer war mein erstes eigenes Zimmer. Außerdem günstig und mit meinem Nebenjob finanziell gut zu stemmen. Denn schon als ich angefangen habe zu studieren, waren bezahlbare und zentral gelegene Wohnungen für Studenten Mangelware.

Das Problem

Die Lage hat sich hierzulande verschärft. Nicht mehr nur in den großen Städten wie Frankfurt/Main, München oder Köln ist es für angehende BWLer, Lehrer und Co. schwierig eine Studentenwohnung zu finden. Auch in Freiburg, Darmstadt oder Konstanz herrscht Mangel an Zimmern. Unsere dänischen Nachbarn kennen das Problem auch. Deshalb geht man in Kopenhagen einen neuen Weg.  Hier geht’s weiter …

Life

40 – und fabelhaft

22. Mai 2017

Noch zweimal schlafen, dann steht sie da: die vier vor der null. Als Zahl: 40. Ob ich das schlimm finde, bin ich in den letzten Wochen und Tagen immer wieder gefragt worden. Und irgendwie habe ich mich über die Frage gewundert.

Denn nein. Ich finde die 40 überhaupt nicht schlimm. Meinen 25. Geburtstag – den fand ich schlimm. Damals fühlte ich mich abgehangen, schielte mit einem kleinen nagenden Gefühl von Neid im Bauch zu meinen Freunden. Zu denen die Berufe hatten, Pauschalreisen nach Spanien machten, anfingen über Kinder nachzudenken – oder Häuser. Hier geht’s weiter …

Life

Gute-Laune-Macher für blöde Tage

4. März 2017

Ich bin drauf. Aber irgendwie auch wieder nicht. Ach, ich weiß nicht …

Der Februar war nicht so meins. So ein Zwischendings, bei dem sich Motivation und Euphorie einerseits und Müdigkeit plus Antrieblosigkeit andererseits ständig die Türklinke in die Hand gegeben haben. Wobei letztere zwei häufiger zu Besuch waren: Länger als neun Uhr abends wach sein? Hat nur selten funktioniert. Und wenn, saß ich am Rechner und habe gearbeitet. Rausgehen bei Regen. Oooch nö! Dafür gab’s Kuchen – auch mal unter der Woche. Und Milchreis. Oder Nudeln. Insgesamt ziemlich unbefriedigend. Aber vielleicht auch verdammt nötig. Immerhin weiß ich von Nic, dass es nicht nur mir so geht. Danke dafür!

Das Problem ist ja, dass der Mensch gerne dazu neigt, nur das Negative zu sehen. Das, was blöd ist herauszustellen (wie gut das geht, sieht man ja am letzten Absatz), statt das, was gut ist zu sehen und daran die Seele zu wärmen. Deshalb habe ich mich jetzt am Riemen gerissen. Und für euch ein paar Dinge aufgeschrieben, die in den letzten Wochen richtig gut waren. Da ist sicher auch etwas für euch dabei. Hier geht’s weiter …

Interior, Restaurants

Restaurant | Lohninger in Frankfurt am Main

24. Januar 2017

Wenn es wieder kommt das Bergweh. Und die Sehnsucht nach der österreichischen Küche: nach Brettljausen und Tafelspitz, Kaiserschmarren und Marillenknödeln, nach Wiener Schnitzel und Serviettenknödeln. Wenn es also wieder soweit ist, dann muss ich zum Lohninger. Das Gute daran: das Restaurant von Mario Lohninger und seiner Familie ist gerade mal 25 Minuten Fahrt von meinem Wohnzimmer entfernt.

Direkt am Main gibt es in Frankfurt beste österreichische Küche. Und wenn ich schreibe beste Küche, dann ist es auch so. Das Lohninger ist mit 17 Punkten im Gault & Millau ausgezeichnet – und dabei kein bisschen abgehoben.  Hier geht’s weiter …

Interior, Plants, Shopping

Botanische Prints von Margo Hupert

16. Januar 2017

 

print_margo_hupert_blog_jennadores-wild-rose-catprint_margo_hupert_blog_jennadores-wild-rose
Ich liebe die Prints von Margo Hupert seit ich den Feed der Illustratorin auf Instagram entdeckt habe. Der lohnt sich nicht nur wegen der Prints, auch ihre Wohnung ist ein Traum. Margos graue Wand im Wohnzimmer ein Grund dafür, warum ich ernsthaft darüber nachdenke mein Arbeitszimmer dunkelgrau zu streichen.

Margo Hupert lebt in ihrer 100 Quadratmeter großen hellen Wohnung im polnische Gliwice nicht allein. Sie ist umgeben von unzähligen Grünpflanzen – und ihrem Mann, ihrem Sohn sowie zwei Katzen. Für die Pflanzen hat sie sich ganz bewusst entschieden. Denn sie bringen den kleinen Touch Farbe in ihr sonst eher minimalistisches Zuhause. Hier geht’s weiter …

Life

Bucket List für 2017

8. Januar 2017

Da bin ich wieder. Irgendwie habe ich länger als geplant „zwischen den Jahren“ festgesteckt. Verloren mit jeder Menge Büchern auf dem Sofa, den Kamin im Rücken, die neue Felldecke über den Füßen, den Espresso in der Hand und draußen Schneetreiben und Minusgrade. Herrlich war das. Und so nötig nach einem Jahr, dass besonders zum Ende hin noch mal alles gegeben hat in Hinblick auf nervenaufreibende Erlebnisse.

Aber leider kann dieses Lotterleben nicht weitergehen. Die Schule beginnt wieder und das Büro ruft laut und deutlich „Beweg‘ deinen Hintern hierher. So ein Magazin macht sich nicht alleine!“ Also werde ich morgen booty shakend ins Büro düsen und das neue Jahr offiziell für begonnen erklären. Ein Jahr, das übrigens zu 100 Prozent fantastisch wird. Habe ich beschlossen.

Passend zum Beschluss gibt es eine neue Bucket List. Die vom letzten Jahr (*klick) habe ich zu … naja, sagen wir zu 50 Prozent voll und ganz und zu 50 Prozent nur zum Teil bis – *hüstl* – gar nicht erfüllt. Wobei ich das nicht so schlimm finde. Bis auf die Sache mit der Sportroutine. Doch ich glaube, da geht es nicht nur mir so. Was steht also in diesem Jahr an?  Hier geht’s weiter …

Interior, Shopping, Werbung

Kleb‘ dir eine Tapete: Weltkarte für die Wand

18. Dezember 2016


Wir waren heute in der Vorpremiere von „Vaiana“, dem neuesten Disneyfilm. Er hat uns weit weg aus dem nasskalten vorweihnachtlichen Deutschland geführt – mitten in den Südpazifik, wo das Wasser blau, die Strände weiß, die Blumen bunt und die Tattoos der Männer und Frauen Geschichten erzählen. Der Film hat uns nicht nur einen schönen Nachmittag mit ganz viel lachen und ein paar klitzekleinen Kullertränen beschert. Nein, das Ergebnis unseres Kinobesuchs ist akutes Fernweh. Hier geht’s weiter …