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Food, Savory, Shopping, Werbung

Fernweh stillen mit Baguette

3. November 2017
Wenn es wieder viel zu lange dauert bis zum nächsten Urlaub in Frankreich heißt es: Ofen anheizen und aus vier Zutaten knuspriges Baguette backen.

Wisst ihr, was in unserer Familie sehr, sehr auffällig ist? Dass wir, wenn wir über unsere Reisen sprechen, ganz oft vom Essen erzählen. Vom leckersten Schokoladenkuchen ever im isländischen Akureyri oder von der Schokoladentarte in einem kleinen Weingut in Neuseeland, die mit Naturjoghurt und einer Soße aus frischen Himbeeren serviert wurde. Von dem Steinbock in Ischgl, den wir uns bei unserer Freundin Carola vom Teller gemopst – und uns dann geärgert haben, dass wir ihn nicht auch bestellt haben. Von dem Fisch in der kleinen Bretterhütte in der Cala Torta auf Mallorca, dem Octopussalat im Genuíno auf der Azoreninsel Faial, dem Kaiserschmarrn in der Hospiz Alm in St. Christoph …

In diesem Sommer haben wir unserer unendlichen Urlaubsleckerbissenliste ein weiteres Highlight hinzugefügt: L’Artisan. Hier geht’s weiter …

Bedroom, Interior, Livingroom, Office

Zu Hause bei Jonas Bjerre-Poulsen

30. Oktober 2017
Was dabei herauskommt, wenn der Mitbegründer von Norm Architects, Jonas Bjerre-Poulsen, sein Haus im dänischen Vedbæk einrichtet? Etwas, das mir genau so auch sehr gefallen würde.

Norm Architects. Wer sich mit skandinavischen Design beschäftigt, kommt um diesen Namen und  die Produkte nicht herum. 2008 gründete Jonas Bjerre-Poulsen zusammen mit Kasper Rønn die Firma, die ihren Sitz in der Altstadt von Kopenhagen hat. Seitdem entwickelt ein Team Produkte für Menu, &tradition und viele andere Kunden, die auf keinen Interior- und Food-Account auf Instagram fehlen dürfen. Stichwort Bottle Grinder oder Milk Lamp.

Zu Hause ist Jonas in Vedbæk, einem ehemaligen Fischerörtchen im Norden der dänischen Hauptstadt. Auch, wenn es auf vielen Bildern nicht so aussieht: der Architekt lebt wirklich mit seiner Familie hier. Die zeigen sich allerdings manchmal nicht so erfreut, wenn Jonas Bjerre-Poulsen mal wieder einen der Prototypen nach Hause schleppt, um zu sehen, wie er zusammen mit anderen Stücken in einem ganz normalen Haushalt funktioniert.  Hier geht’s weiter …

Life, Travel

7 Dinge, die mir gerade gute Laune machen

24. Oktober 2017
Ja, es ist Herbst in Deutschland. Ja, es ist dunkel, kalt, neblig und überhaupt … Aber statt in den Mimimi-Modus zu verfallen, verbreite ich heute richtig gute Laune. Wollt ihr eine Portion?

Ich bin zurück. Hier auf dem Blog und in Deutschland. Denn heimlich still und leise haben wir uns in den Herbstferien verkrümelt. Wohin? Also da wären wir gleich bei Punkt eins auf meiner Liste mit sieben Dingen, die mir gerade gute Laune machen.

1. Zanzibar

Dieses verdammte Blau. Türkis. Azur. Graublau. Kurz, die ganze Spektrum, an dem ich mich nicht satt sehen konnte, weil es so strahlt und beruhigt und mich so ganz still und leise rausgeholt hat aus dem bunten Alltagsrummel. Dann der Sand. Puderzuckerweich, warm – und am Ende des Tages überall. Menschen wie James, der uns mit Ausdauer versucht Swahili beizubringen. Der Nachmittagskaffee im Mr. Kahawa. Hier geht’s weiter …

Design, Interior, Shopping

VV Cinquanta | Lampe von Astep

18. September 2017

Hallo, ich bin Jenny und habe ein Problem mit Lampen.

Das heißt eigentlich habe nicht ich ein Problem mit Lampen, sondern mein Mann. Und eigentlich hat auch er kein Problem mit Lampen. Eher damit, dass ich ständig neue will. So findet er es nur begrenzt lustig, wenn ich beschließe, dass mir die vor vier Jahren mit viel Liebe ausgesuchten Leuchten nicht mehr gefallen und unbedingt neue an die Decke müssen. Hat er sich dann irgendwann mit der Tatsache abgefunden, geht die Überzeugungsarbeit erst richtig los. Denn natürlich ist es (fast) immer so, dass die Leuchten, die mir gefallen, ihm lange nicht zusagen. Die eine macht kein richtiges Licht, die andere ist zu glasig, die nächste zu rund …

Für unsere Küche und unseren Essbereich haben wir uns nach langer Zeit geeinigt. Über dem Küchenblock hängen nun zwei schlichte Lampen von Bolia und über dem Esstisch ein echter Designklassiker. Den muss ich euch aber in einem Extrapost zeigen, weil er sozusagen der Star im Erdgeschoss – ach was, im ganzen Haus – ist.

Tja, und kaum hingen die neuen Lampen, flatterten Bilder der VV Cinquanta von Astep in mein E-Mail-Postfach. Ich meine, ist das Design nicht ein Traum? Und dazu ebenfalls ein echter Klassiker aus den Fünfzigerjahren, der neu aufgelegt worden ist. In dem Fall stammt das Design aber nicht aus dem Norden, sondern aus Italien.  Hier geht’s weiter …

Life

Sommerblues

4. September 2017

Während ich diese Zeilen schreibe, klopfen dicke Hagelkörner auf unsere Dachfenster. Die Sonne, die uns heute morgen noch beim Espressotrinken auf der Terasse Herz und Haut gewärmt hat, hat den Kampf gegen die dunklen Wolken verloren. Aber ganz weit hinten über dem dunklen Wald ist schon wieder ein Fitzelchen blau am Himmel zu sehen.

So ähnlich turbulent wie das Wetter heute war der ganze Sommer. Es war still hier auf dem Blog. Sehr. Aber das hatte Gründe. Viele. Gute wie schlechte. Vielleicht erzähle ich zuerst von den Guten.  Hier geht’s weiter …

Life, Shopping, Werbung

Mitbringsel für Freunde

26. Juni 2017

Ich habe einen geheimen Geheimschrank. Einen in dessen Tiefen sich Dinge verbergen, die das Kind in diesem Haus monatelang im Schaufenster des Spielzeugladens oder im Katalog von Müller anschmachtet. Bevor sie der Weihnachtsmann bringt. Oder der Osterhase. In ihm lagern auch Kleinigkeiten, die ich an Kindergeburtstagsgeschenke dran hänge – jetzt, wo sich alle nur noch Gutscheine wünschen.

In meinem geheimen Geheimschrank gibt es aber auch ein Fach, das allein für kleine Geschenke und Mitbringsel reserviert ist. Denn wer kennt es nicht? Man bekommt eine spontane Einladung zum Grillen oder zum Erdbeerkuchen essen, zu einem Picknick, einem Richtfest oder zum Babygucken. Mit leeren Händen hingehen, ist schwierig. In etwa genauso schwierig, wie die obligatorische Flasche Rotwein. Die hasse ich! Mit drei Ausrufezeichen. Was daran liegt, dass wir ein Weißwein-Haushalt sind. Rotwein trinken wir nur zu unserem alljährlichen Glühwein-Event im Garten (jetzt wisst ihr auch, wo die Rotweinflaschen, die wir übers Jahr bekommen, hinwandern). Okay, Rotwein geht nicht, leere Hände auch nicht. Was also tun?  Hier geht’s weiter …

Interior, Livingroom

Studentenwohnung gesucht!

19. Juni 2017

Acht Quadratmeter. So groß war meine erste Studentenwohnung. Okay, eigentlich war es ein WG-Zimmer, aber in diesem Raum spielte sich alles ab: schlafen, lesen, lernen. Links von der Tür stand mein Schreibtisch, rechts davon ein bunt geblümtes Siebzigerjahren-Campingklappbett, das ich mir von meinem Opa geliehen hatte. Im Gang dazwischen konnte nur eine Person stehen. Außen auf dem Fensterbrett lagerte – aus Mangel an einem Kühlschrank – mein Essen, die Klamotten lagen in Kisten. Aber das Zimmer war mein erstes eigenes Zimmer. Außerdem günstig und mit meinem Nebenjob finanziell gut zu stemmen. Denn schon als ich angefangen habe zu studieren, waren bezahlbare und zentral gelegene Wohnungen für Studenten Mangelware.

Das Problem

Die Lage hat sich hierzulande verschärft. Nicht mehr nur in den großen Städten wie Frankfurt/Main, München oder Köln ist es für angehende BWLer, Lehrer und Co. schwierig eine Studentenwohnung zu finden. Auch in Freiburg, Darmstadt oder Konstanz herrscht Mangel an Zimmern. Unsere dänischen Nachbarn kennen das Problem auch. Deshalb geht man in Kopenhagen einen neuen Weg.  Hier geht’s weiter …

Life

40 – und fabelhaft

22. Mai 2017

Noch zweimal schlafen, dann steht sie da: die vier vor der null. Als Zahl: 40. Ob ich das schlimm finde, bin ich in den letzten Wochen und Tagen immer wieder gefragt worden. Und irgendwie habe ich mich über die Frage gewundert.

Denn nein. Ich finde die 40 überhaupt nicht schlimm. Meinen 25. Geburtstag – den fand ich schlimm. Damals fühlte ich mich abgehangen, schielte mit einem kleinen nagenden Gefühl von Neid im Bauch zu meinen Freunden. Zu denen die Berufe hatten, Pauschalreisen nach Spanien machten, anfingen über Kinder nachzudenken – oder Häuser. Hier geht’s weiter …

Life

Gute-Laune-Macher für blöde Tage

4. März 2017

Ich bin drauf. Aber irgendwie auch wieder nicht. Ach, ich weiß nicht …

Der Februar war nicht so meins. So ein Zwischendings, bei dem sich Motivation und Euphorie einerseits und Müdigkeit plus Antrieblosigkeit andererseits ständig die Türklinke in die Hand gegeben haben. Wobei letztere zwei häufiger zu Besuch waren: Länger als neun Uhr abends wach sein? Hat nur selten funktioniert. Und wenn, saß ich am Rechner und habe gearbeitet. Rausgehen bei Regen. Oooch nö! Dafür gab’s Kuchen – auch mal unter der Woche. Und Milchreis. Oder Nudeln. Insgesamt ziemlich unbefriedigend. Aber vielleicht auch verdammt nötig. Immerhin weiß ich von Nic, dass es nicht nur mir so geht. Danke dafür!

Das Problem ist ja, dass der Mensch gerne dazu neigt, nur das Negative zu sehen. Das, was blöd ist herauszustellen (wie gut das geht, sieht man ja am letzten Absatz), statt das, was gut ist zu sehen und daran die Seele zu wärmen. Deshalb habe ich mich jetzt am Riemen gerissen. Und für euch ein paar Dinge aufgeschrieben, die in den letzten Wochen richtig gut waren. Da ist sicher auch etwas für euch dabei. Hier geht’s weiter …

Interior, Restaurants

Restaurant | Lohninger in Frankfurt am Main

24. Januar 2017

Wenn es wieder kommt das Bergweh. Und die Sehnsucht nach der österreichischen Küche: nach Brettljausen und Tafelspitz, Kaiserschmarren und Marillenknödeln, nach Wiener Schnitzel und Serviettenknödeln. Wenn es also wieder soweit ist, dann muss ich zum Lohninger. Das Gute daran: das Restaurant von Mario Lohninger und seiner Familie ist gerade mal 25 Minuten Fahrt von meinem Wohnzimmer entfernt.

Direkt am Main gibt es in Frankfurt beste österreichische Küche. Und wenn ich schreibe beste Küche, dann ist es auch so. Das Lohninger ist mit 17 Punkten im Gault & Millau ausgezeichnet – und dabei kein bisschen abgehoben.  Hier geht’s weiter …