Life, Shopping, Werbung

Mitbringsel für Freunde

26. Juni 2017

Ich habe einen geheimen Geheimschrank. Einen in dessen Tiefen sich Dinge verbergen, die das Kind in diesem Haus monatelang im Schaufenster des Spielzeugladens oder im Katalog von Müller anschmachtet. Bevor sie der Weihnachtsmann bringt. Oder der Osterhase. In ihm lagern auch Kleinigkeiten, die ich an Kindergeburtstagsgeschenke dran hänge – jetzt, wo sich alle nur noch Gutscheine wünschen.

In meinem geheimen Geheimschrank gibt es aber auch ein Fach, das allein für kleine Geschenke und Mitbringsel reserviert ist. Denn wer kennt es nicht? Man bekommt eine spontane Einladung zum Grillen oder zum Erdbeerkuchen essen, zu einem Picknick, einem Richtfest oder zum Babygucken. Mit leeren Händen hingehen, ist schwierig. In etwa genauso schwierig, wie die obligatorische Flasche Rotwein. Die hasse ich! Mit drei Ausrufezeichen. Was daran liegt, dass wir ein Weißwein-Haushalt sind. Rotwein trinken wir nur zu unserem alljährlichen Glühwein-Event im Garten (jetzt wisst ihr auch, wo die Rotweinflaschen, die wir übers Jahr bekommen, hinwandern). Okay, Rotwein geht nicht, leere Hände auch nicht. Was also tun?  Hier geht’s weiter …

Interior, Livingroom

Studentenwohnung gesucht!

19. Juni 2017

Acht Quadratmeter. So groß war meine erste Studentenwohnung. Okay, eigentlich war es ein WG-Zimmer, aber in diesem Raum spielte sich alles ab: schlafen, lesen, lernen. Links von der Tür stand mein Schreibtisch, rechts davon ein bunt geblümtes Siebzigerjahren-Campingklappbett, das ich mir von meinem Opa geliehen hatte. Im Gang dazwischen konnte nur eine Person stehen. Außen auf dem Fensterbrett lagerte – aus Mangel an einem Kühlschrank – mein Essen, die Klamotten lagen in Kisten. Aber das Zimmer war mein erstes eigenes Zimmer. Außerdem günstig und mit meinem Nebenjob finanziell gut zu stemmen. Denn schon als ich angefangen habe zu studieren, waren bezahlbare und zentral gelegene Wohnungen für Studenten Mangelware.

Das Problem

Die Lage hat sich hierzulande verschärft. Nicht mehr nur in den großen Städten wie Frankfurt/Main, München oder Köln ist es für angehende BWLer, Lehrer und Co. schwierig eine Studentenwohnung zu finden. Auch in Freiburg, Darmstadt oder Konstanz herrscht Mangel an Zimmern. Unsere dänischen Nachbarn kennen das Problem auch. Deshalb geht man in Kopenhagen einen neuen Weg.  Hier geht’s weiter …

Life

40 – und fabelhaft

22. Mai 2017

Noch zweimal schlafen, dann steht sie da: die vier vor der null. Als Zahl: 40. Ob ich das schlimm finde, bin ich in den letzten Wochen und Tagen immer wieder gefragt worden. Und irgendwie habe ich mich über die Frage gewundert.

Denn nein. Ich finde die 40 überhaupt nicht schlimm. Meinen 25. Geburtstag – den fand ich schlimm. Damals fühlte ich mich abgehangen, schielte mit einem kleinen nagenden Gefühl von Neid im Bauch zu meinen Freunden. Zu denen die Berufe hatten, Pauschalreisen nach Spanien machten, anfingen über Kinder nachzudenken – oder Häuser. Hier geht’s weiter …

Life

Gute-Laune-Macher für blöde Tage

4. März 2017

Ich bin drauf. Aber irgendwie auch wieder nicht. Ach, ich weiß nicht …

Der Februar war nicht so meins. So ein Zwischendings, bei dem sich Motivation und Euphorie einerseits und Müdigkeit plus Antrieblosigkeit andererseits ständig die Türklinke in die Hand gegeben haben. Wobei letztere zwei häufiger zu Besuch waren: Länger als neun Uhr abends wach sein? Hat nur selten funktioniert. Und wenn, saß ich am Rechner und habe gearbeitet. Rausgehen bei Regen. Oooch nö! Dafür gab’s Kuchen – auch mal unter der Woche. Und Milchreis. Oder Nudeln. Insgesamt ziemlich unbefriedigend. Aber vielleicht auch verdammt nötig. Immerhin weiß ich von Nic, dass es nicht nur mir so geht. Danke dafür!

Das Problem ist ja, dass der Mensch gerne dazu neigt, nur das Negative zu sehen. Das, was blöd ist herauszustellen (wie gut das geht, sieht man ja am letzten Absatz), statt das, was gut ist zu sehen und daran die Seele zu wärmen. Deshalb habe ich mich jetzt am Riemen gerissen. Und für euch ein paar Dinge aufgeschrieben, die in den letzten Wochen richtig gut waren. Da ist sicher auch etwas für euch dabei. Hier geht’s weiter …

Interior, Restaurants

Restaurant | Lohninger in Frankfurt am Main

24. Januar 2017

Wenn es wieder kommt das Bergweh. Und die Sehnsucht nach der österreichischen Küche: nach Brettljausen und Tafelspitz, Kaiserschmarren und Marillenknödeln, nach Wiener Schnitzel und Serviettenknödeln. Wenn es also wieder soweit ist, dann muss ich zum Lohninger. Das Gute daran: das Restaurant von Mario Lohninger und seiner Familie ist gerade mal 25 Minuten Fahrt von meinem Wohnzimmer entfernt.

Direkt am Main gibt es in Frankfurt beste österreichische Küche. Und wenn ich schreibe beste Küche, dann ist es auch so. Das Lohninger ist mit 17 Punkten im Gault & Millau ausgezeichnet – und dabei kein bisschen abgehoben.  Hier geht’s weiter …

Interior, Plants, Shopping

Botanische Prints von Margo Hupert

16. Januar 2017

 

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Ich liebe die Prints von Margo Hupert seit ich den Feed der Illustratorin auf Instagram entdeckt habe. Der lohnt sich nicht nur wegen der Prints, auch ihre Wohnung ist ein Traum. Margos graue Wand im Wohnzimmer ein Grund dafür, warum ich ernsthaft darüber nachdenke mein Arbeitszimmer dunkelgrau zu streichen.

Margo Hupert lebt in ihrer 100 Quadratmeter großen hellen Wohnung im polnische Gliwice nicht allein. Sie ist umgeben von unzähligen Grünpflanzen – und ihrem Mann, ihrem Sohn sowie zwei Katzen. Für die Pflanzen hat sie sich ganz bewusst entschieden. Denn sie bringen den kleinen Touch Farbe in ihr sonst eher minimalistisches Zuhause. Hier geht’s weiter …

Life

Bucket List für 2017

8. Januar 2017

Da bin ich wieder. Irgendwie habe ich länger als geplant „zwischen den Jahren“ festgesteckt. Verloren mit jeder Menge Büchern auf dem Sofa, den Kamin im Rücken, die neue Felldecke über den Füßen, den Espresso in der Hand und draußen Schneetreiben und Minusgrade. Herrlich war das. Und so nötig nach einem Jahr, dass besonders zum Ende hin noch mal alles gegeben hat in Hinblick auf nervenaufreibende Erlebnisse.

Aber leider kann dieses Lotterleben nicht weitergehen. Die Schule beginnt wieder und das Büro ruft laut und deutlich „Beweg‘ deinen Hintern hierher. So ein Magazin macht sich nicht alleine!“ Also werde ich morgen booty shakend ins Büro düsen und das neue Jahr offiziell für begonnen erklären. Ein Jahr, das übrigens zu 100 Prozent fantastisch wird. Habe ich beschlossen.

Passend zum Beschluss gibt es eine neue Bucket List. Die vom letzten Jahr (*klick) habe ich zu … naja, sagen wir zu 50 Prozent voll und ganz und zu 50 Prozent nur zum Teil bis – *hüstl* – gar nicht erfüllt. Wobei ich das nicht so schlimm finde. Bis auf die Sache mit der Sportroutine. Doch ich glaube, da geht es nicht nur mir so. Was steht also in diesem Jahr an?  Hier geht’s weiter …

Interior, Shopping, Werbung

Kleb‘ dir eine Tapete: Weltkarte für die Wand

18. Dezember 2016


Wir waren heute in der Vorpremiere von „Vaiana“, dem neuesten Disneyfilm. Er hat uns weit weg aus dem nasskalten vorweihnachtlichen Deutschland geführt – mitten in den Südpazifik, wo das Wasser blau, die Strände weiß, die Blumen bunt und die Tattoos der Männer und Frauen Geschichten erzählen. Der Film hat uns nicht nur einen schönen Nachmittag mit ganz viel lachen und ein paar klitzekleinen Kullertränen beschert. Nein, das Ergebnis unseres Kinobesuchs ist akutes Fernweh. Hier geht’s weiter …

Garden, Interior, Werbung

Lichthaus im Garten

13. Dezember 2016

Wir leben auf dem Land. Irgendwo im Taunus zwischen Wald und Streuobstwiesen, aber in genau der richtigen Entfernung zu Frankfurt am Main. Also die Art von Entfernung, bei der man abends schnell mal ins „Städtchen“ fährt, wenn man keine Lust aufs Kochen hat, aber der Jieper auf gutes Asiafood groß ist. Oder das Kind am Wochenende darauf besteht frühstücken zu gehen. In seine liebste Frühstücks-Location direkt am Main – inklusive anschließendem Abstecher in den Skaterpark.

Leben auf dem Land

Trotz der Nähe zur Stadt fühlt es sich hier manchmal ziemlich rau an. Es ist grundsätzlich drei, vier Grad kühler als 15 Kilometer weiter südlich. Wenn Schnee liegt, dann bleibt er liegen (das es so etwas wie Räumfahrzeuge gibt, hat sich noch nicht überall herumgesprochen) und oft weht der Wind zornig um die Häuser. Letzteres bringt mich regelmäßig in den Rand der Verzweiflung. Letzten Sonntag zum Beispiel. Für unsere jährliche vorweihnachtliche Glühwein-und-Waffeln-Party wollte ich im Garten viele Kerzen aufstellen. Und wenn ich viele sage, meine ich viele. Leider war es wieder so windig, dass selbst die Kerzen in den Windlichtern fünf Sekunden nach dem Anzünden wieder ausgepustet wurden. Ihr wisst, was das mit jemandem macht, der den genauen Plan hat, wie der Garten auszusehen hat, wenn die Gäste kommen? Mit jemandem, der diesen Plan Jahr für Jahr begraben – oder soll ich sagen „vom Winde verwehen“ lassen muss?

Ich war sauer!

Da ich aber grundsätzlich Herausforderungen gerne annehme, habe ich einen Plan. Hier geht’s weiter …

Christmas, DiY, Livingroom

Adventskranz im Setzkasten

20. November 2016

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Nachdem unser Sohn in diesem Jahr seinen eigenen fancy Adventskranz bekommen hat, kann ich mich in Sachen Weihnachtsdeko entspannt zurücklehnen. Denn die  darf  jetzt wirklich schlicht sein. Und wenn der kleine Mann trotzdem motzt, schicke ich ihn in sein Zimmer: goldenes Glitterzeugs bewundern.

So richtig in Fahrt gekommen, bin ich dekotechnisch bisher nicht. Geschweige denn beim Thema Adventskalender, Weihnachtsgeschenke, Neujahrsvorsätze … Immerhin habe ich es heute geschafft bei Windstärke vier im Garten zwei lange Lichterketten auseinander zu knibbeln und um die Buchskugel zu wickeln. Auch geschafft habe ich einen Adventskranz im Setzkasten zu „basteln“. Das war fast so anspruchsvoll wie der Kampf gegen die Kabelknoten in der Lichterkette. Aber nur fast.  Hier geht’s weiter …