Life

Gute-Laune-Macher für blöde Tage

4. März 2017

Ich bin drauf. Aber irgendwie auch wieder nicht. Ach, ich weiß nicht …

Der Februar war nicht so meins. So ein Zwischendings, bei dem sich Motivation und Euphorie einerseits und Müdigkeit plus Antrieblosigkeit andererseits ständig die Türklinke in die Hand gegeben haben. Wobei letztere zwei häufiger zu Besuch waren: Länger als neun Uhr abends wach sein? Hat nur selten funktioniert. Und wenn, saß ich am Rechner und habe gearbeitet. Rausgehen bei Regen. Oooch nö! Dafür gab’s Kuchen – auch mal unter der Woche. Und Milchreis. Oder Nudeln. Insgesamt ziemlich unbefriedigend. Aber vielleicht auch verdammt nötig. Immerhin weiß ich von Nic, dass es nicht nur mir so geht. Danke dafür!

Das Problem ist ja, dass der Mensch gerne dazu neigt, nur das Negative zu sehen. Das, was blöd ist herauszustellen (wie gut das geht, sieht man ja am letzten Absatz), statt das, was gut ist zu sehen und daran die Seele zu wärmen. Deshalb habe ich mich jetzt am Riemen gerissen. Und für euch ein paar Dinge aufgeschrieben, die in den letzten Wochen richtig gut waren. Da ist sicher auch etwas für euch dabei. Hier geht’s weiter …

Interior, Restaurants

Restaurant | Lohninger in Frankfurt am Main

24. Januar 2017

Wenn es wieder kommt das Bergweh. Und die Sehnsucht nach der österreichischen Küche: nach Brettljausen und Tafelspitz, Kaiserschmarren und Marillenknödeln, nach Wiener Schnitzel und Serviettenknödeln. Wenn es also wieder soweit ist, dann muss ich zum Lohninger. Das Gute daran: das Restaurant von Mario Lohninger und seiner Familie ist gerade mal 25 Minuten Fahrt von meinem Wohnzimmer entfernt.

Direkt am Main gibt es in Frankfurt beste österreichische Küche. Und wenn ich schreibe beste Küche, dann ist es auch so. Das Lohninger ist mit 17 Punkten im Gault & Millau ausgezeichnet – und dabei kein bisschen abgehoben.  Hier geht’s weiter …

Interior, Plants, Shopping

Botanische Prints von Margo Hupert

16. Januar 2017

 

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Ich liebe die Prints von Margo Hupert seit ich den Feed der Illustratorin auf Instagram entdeckt habe. Der lohnt sich nicht nur wegen der Prints, auch ihre Wohnung ist ein Traum. Margos graue Wand im Wohnzimmer ein Grund dafür, warum ich ernsthaft darüber nachdenke mein Arbeitszimmer dunkelgrau zu streichen.

Margo Hupert lebt in ihrer 100 Quadratmeter großen hellen Wohnung im polnische Gliwice nicht allein. Sie ist umgeben von unzähligen Grünpflanzen – und ihrem Mann, ihrem Sohn sowie zwei Katzen. Für die Pflanzen hat sie sich ganz bewusst entschieden. Denn sie bringen den kleinen Touch Farbe in ihr sonst eher minimalistisches Zuhause. Hier geht’s weiter …

Life

Bucket List für 2017

8. Januar 2017

Da bin ich wieder. Irgendwie habe ich länger als geplant „zwischen den Jahren“ festgesteckt. Verloren mit jeder Menge Büchern auf dem Sofa, den Kamin im Rücken, die neue Felldecke über den Füßen, den Espresso in der Hand und draußen Schneetreiben und Minusgrade. Herrlich war das. Und so nötig nach einem Jahr, dass besonders zum Ende hin noch mal alles gegeben hat in Hinblick auf nervenaufreibende Erlebnisse.

Aber leider kann dieses Lotterleben nicht weitergehen. Die Schule beginnt wieder und das Büro ruft laut und deutlich „Beweg‘ deinen Hintern hierher. So ein Magazin macht sich nicht alleine!“ Also werde ich morgen booty shakend ins Büro düsen und das neue Jahr offiziell für begonnen erklären. Ein Jahr, das übrigens zu 100 Prozent fantastisch wird. Habe ich beschlossen.

Passend zum Beschluss gibt es eine neue Bucket List. Die vom letzten Jahr (*klick) habe ich zu … naja, sagen wir zu 50 Prozent voll und ganz und zu 50 Prozent nur zum Teil bis – *hüstl* – gar nicht erfüllt. Wobei ich das nicht so schlimm finde. Bis auf die Sache mit der Sportroutine. Doch ich glaube, da geht es nicht nur mir so. Was steht also in diesem Jahr an?  Hier geht’s weiter …

Interior, Shopping, Werbung

Kleb‘ dir eine Tapete: Weltkarte für die Wand

18. Dezember 2016


Wir waren heute in der Vorpremiere von „Vaiana“, dem neuesten Disneyfilm. Er hat uns weit weg aus dem nasskalten vorweihnachtlichen Deutschland geführt – mitten in den Südpazifik, wo das Wasser blau, die Strände weiß, die Blumen bunt und die Tattoos der Männer und Frauen Geschichten erzählen. Der Film hat uns nicht nur einen schönen Nachmittag mit ganz viel lachen und ein paar klitzekleinen Kullertränen beschert. Nein, das Ergebnis unseres Kinobesuchs ist akutes Fernweh. Hier geht’s weiter …

Garden, Interior, Werbung

Lichthaus im Garten

13. Dezember 2016

Wir leben auf dem Land. Irgendwo im Taunus zwischen Wald und Streuobstwiesen, aber in genau der richtigen Entfernung zu Frankfurt am Main. Also die Art von Entfernung, bei der man abends schnell mal ins „Städtchen“ fährt, wenn man keine Lust aufs Kochen hat, aber der Jieper auf gutes Asiafood groß ist. Oder das Kind am Wochenende darauf besteht frühstücken zu gehen. In seine liebste Frühstücks-Location direkt am Main – inklusive anschließendem Abstecher in den Skaterpark.

Leben auf dem Land

Trotz der Nähe zur Stadt fühlt es sich hier manchmal ziemlich rau an. Es ist grundsätzlich drei, vier Grad kühler als 15 Kilometer weiter südlich. Wenn Schnee liegt, dann bleibt er liegen (das es so etwas wie Räumfahrzeuge gibt, hat sich noch nicht überall herumgesprochen) und oft weht der Wind zornig um die Häuser. Letzteres bringt mich regelmäßig in den Rand der Verzweiflung. Letzten Sonntag zum Beispiel. Für unsere jährliche vorweihnachtliche Glühwein-und-Waffeln-Party wollte ich im Garten viele Kerzen aufstellen. Und wenn ich viele sage, meine ich viele. Leider war es wieder so windig, dass selbst die Kerzen in den Windlichtern fünf Sekunden nach dem Anzünden wieder ausgepustet wurden. Ihr wisst, was das mit jemandem macht, der den genauen Plan hat, wie der Garten auszusehen hat, wenn die Gäste kommen? Mit jemandem, der diesen Plan Jahr für Jahr begraben – oder soll ich sagen „vom Winde verwehen“ lassen muss?

Ich war sauer!

Da ich aber grundsätzlich Herausforderungen gerne annehme, habe ich einen Plan. Hier geht’s weiter …

Christmas, DiY, Livingroom

Adventskranz im Setzkasten

20. November 2016

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Nachdem unser Sohn in diesem Jahr seinen eigenen fancy Adventskranz bekommen hat, kann ich mich in Sachen Weihnachtsdeko entspannt zurücklehnen. Denn die  darf  jetzt wirklich schlicht sein. Und wenn der kleine Mann trotzdem motzt, schicke ich ihn in sein Zimmer: goldenes Glitterzeugs bewundern.

So richtig in Fahrt gekommen, bin ich dekotechnisch bisher nicht. Geschweige denn beim Thema Adventskalender, Weihnachtsgeschenke, Neujahrsvorsätze … Immerhin habe ich es heute geschafft bei Windstärke vier im Garten zwei lange Lichterketten auseinander zu knibbeln und um die Buchskugel zu wickeln. Auch geschafft habe ich einen Adventskranz im Setzkasten zu „basteln“. Das war fast so anspruchsvoll wie der Kampf gegen die Kabelknoten in der Lichterkette. Aber nur fast.  Hier geht’s weiter …

Christmas, DiY, Kidsroom, Werbung

Ein Adventskranz in weiß und gold

13. November 2016

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Seitdem mein Sohn so etwas wie einen eigenen Geschmack entwickelt hat, beschwert er sich über unseren Adventskranz. Der sieht normalerweise so aus: Riesenkranz aus Nordmanntanne auf marrokanischem Teller mit großen weißen Stumpenkerzen in der Mitte. Fertig! Das Kind stellt sich den Adventskranz aber ganz anders vor.  Hier geht’s weiter …

Interior, Life, Livingroom

Die Macht der Worte

8. November 2016

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Geschriebene Worte. Sie begleiten mich. Tag für Tag – und manchmal auch nachts. Aus meiner Liebe zu Worten wuchs in meinem Herzen und in meinem Kopf sehr, sehr früh ein Berufswunsch. Ein Wunsch, der Wirklichkeit wurde – durch mich und diese Leidenschaft. Und auch, wenn ich abends oft ganz leer bin, leer und müde von den vielen gesprochenen Worten des Tages, brauche ich sie – die geschriebenen Worte. Zum Auffüllen des Kopfs und der Seele. Zum Geraderücken der Sicht. Zum Anstoßen des Denkens. Zum Trost. Zum Lachen. Zum Weinen.

Meine Lieblingsbücher sind voll von Unterstreichungen und bunten Zetteln. Oft spiegeln die markierten Zitate meine Stimmung und die Phase in meinem Leben wieder, in der ich das Buch gelesen habe. Meine „Tagebücher“ nenne ich sie deshalb. Auch auf einem Pinterestboard sammle ich Zitate, die mir gefallen. Worte, von denen ich glaube, dass sie mal wichtig sein könnten. Für mich. Für liebe Personen. Denn manchmal … manchmal finde auch ich nicht die passenden Worte. Oder andere haben schon viel bessere gefunden. Momentan begleitet mich dieses Zitat.  Hier geht’s weiter …

Allgemein, Flowers, Interior, Plants

Neue Lieblingsblumen: Skabiose

9. Oktober 2016

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Ich habe eine neue Lieblingsblume. Also außer weißen Pfingstrosen. Und weißen Ranunkeln. Und weißen Lilien. Und weißen Hortensien (die aber nur im Garten). Mein neuer Liebling ist die Skabiose. In weiß. Oder in einem so dunklem lila, dass es fast schon schwarz wirkt. Warum ich die Skabiose so mag? Seht selbst!

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