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2014

Interior, Shopping, Trend

Die Herbstkollektion von H&M-Home

14. August 2014

Als ich vor zwei Wochen den neuen Katalog von H&M im Briefkasten hatte, habe ich mir einen Milchkaffee gemacht, mich an den Esstisch gesetzt und geblättert. Von hinten nach vorn versteht, sich, denn die Home-Kollektion interessiert mich natürlich am meisten.

Der Herbst wird gemütlich. Dunkel durch ganz viel schwarz und manchmal etwas dunkelblau und grau, warm durch Holz und Metalltöne wie kupfer oder messing und edel durch die Verbindung von Glas und Metall.

Eines meiner Lieblingsstücke aus der Herbstkollektion von H&M Home ist die Glasvase mit dem goldenen Rand. Es gibt sie in zwei Größen und ich spiele mit dem Gedanken, sie hier einziehen zu lassen (Lieber Mann, bitte ganz schnell weglesen!).

Alle Bilder via H&M

Die kleinen Glasdosen sind ebenfalls Lieblingsstücke. Sie erinnern mich an die grünen Flakons und Dosen, die früher auf dem Frisiertisch meiner Uroma standen – und die ich geerbt habe. Ich zeige euch die Schmuckstücke demnächst, wenn wir hier mal eine Runde durch unser Bad drehen.

Na, bekommt ihr Lust auf den Herbst? Und ist etwas dabei bei der neuen H&M Home-Kollektion?
xx
Jenny

Black Monday, Food, Sweet

Schokoladenmuffins mit Blaubeeren beim Black Monday #33

11. August 2014

Diese kleinen und unbezahlbaren Glücksmomente – während das Leben dahinrast und man sich schwindelig fühlt wegen dieser Geschwindigkeit und müde und genervt … So einen Glücksmoment hatte ich gestern, als mein Sohn beschlossen hat Blaubeermuffins zu backen und das dann durchgezogen hat. Nur das Rezept musste ich ihm zuflüstern. Eigentlich sind die Muffins aus hellem Teig, doch dann wollte der kleine Mann noch Schokolade mit rein haben und Zimt.

Herausgekommen sind die besten Blaubeermuffins ever. Welche mit echtem Seelentrösterpotential. Erst recht, wenn man sie wie wir gestern warm aus dem Ofen isst.

Schokoladenmuffins mit Blaubeeren
Das kommt rein:
3 kleine Tassen Mehl
2 kleine Tassen Zucker
1 kleine Tasse geschmacksneutrales Öl
1 kleine Tasse Mineralwasser mit Kohlensäure
4 Eier
1 Päckchen Backpulver
3 Esslöffel Backkakao
Blaubeeren

Und so wird’s gemacht:
Alle Zutaten bis auf die Blaubeeren in eine Rührschüssel geben und gut verrühren. Muffinblech mit Förmchen auskleiden, Teig in den Förmchen verteilen (und unbedingt die Reste aus der Schüssel schlecken), Blaubeeren drauf und bei 180 Grad (Umluft) für etwa 20 Minuten in den Ofen.

Der Teig ist übrigens meine Allzweckwaffe. Lässt man Kakao und Beeren weg, werden aus ihm Obstkuchenböden, Muffins, die man je nach Belieben ergänzen kann, Kastenkuchen in den verschiedensten Varianten … Also unbedingt merken.

Einen guten Start in die Woche wünsche ich euch. Und wenn das Leben wieder rast: Blaubeermuffins backen und alles ist gut!
xx
Jenny

PS: Hatte ich erwähnt, dass ich einen fantastischen Sohn habe und einen fantastischen Mann? XO

Food, Savory

Schnelles Rezept: Ziegenkäsequiche mit Sommertomaten und Rucola.

6. August 2014

Diese Quiche ist perfekt. Sie schmeckt warm aus dem Ofen, aber auch kalt fürs Picknick. Sie vereint zwei meiner Lieblingssommerzutaten: Rucola und Tomaten. Und Kindern kann man sie mit etwas Verhandlungsgeschick als Pizza verkaufen.

Als ich die Ziegenkäsequiche letzte Woche mal wieder gemacht habe, habe ich sie ganz schnell fotografiert, bevor meine Männer über sie hergefallen sind. Also heute mal nix mit Styling, sondern der pure Gartentisch mit dem puren Essen drauf.

Ziegenkäsequiche
Das kommt rein:
325 Gramm Magerquark
3 Esslöffel Milch
3 (Bio)Eier
4 Esslöffel Rapsöl
Salz und Pfeffer
250 Gramm Mehl
2 Teelöffel Backpulver
75 Gramm Rucola
250 Gramm Kirschtomaten
150 Gramm Ziegenfrischkäse

So wird sie gemacht:
Für den Teig 125 Gramm Quark, 1 Ei, Milch, Rapsöl und 1 TL Salz verrühren. Mehl und Backpulver mischen und unter die Quarkmasse kneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Rucola waschen und trocken schleudern, Tomaten waschen und halbieren. Den 200 Gramm Quark,
2 Eier, Ziegenfrischkäse, Salz und Pfeffer verrühren. Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen.
Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in eine Tarteform drücken. Rucola und Tomaten auf dem Teig verteilen, Ziegenkäsemasse darübergeben und im Ofen etwa 35 Minuten backen.

Dazu gibt es bei uns einen frischen Salat aus Rucola, Tomaten, Salz, Pfeffer und etwas Balsamico. Ich sag euch: perfekt für Sommerabende, an denen man mal nicht grillen möchte.

Lasst es euch schmecken!
xx
Jenny

Der Song zum Sonntag, Life, Music

JULI 2014. Und ein Song zum Sonntag #20

3. August 2014

Weltmeisterparty. Bikinistreifenhaut. Wassermelonenküsse. Biergartenabende. Arschbombenwetter. Sommerregentänze. Schlumperhosentage. Gartenmuskelkater. Sonnenbrillensuche. Grillburgerliebe. Feldspaziergänge. Geburtstagsmarathons. Terassenwohnzimmer. Wasserschlachtgelächter. Schlafmangeltage. Obstsalatschnippelei. Blumenfeldbesuche. Urlaubssehnsucht. Sonnencremehände. Lavendelgeruchskonserven. Terminplanungswahnsinn. Herzenswunscherfüllung. Eiscremesucht.

Und dazu gab es ihn. In Endlosschleife. *klick*
xx
Jenny

Interior, Shopping

Herbststimmung bei House Doctor

30. Juli 2014

Die kleiner wettertechnische Sommerpause habe ich genutzt, um mich für den Herbst inspirieren zu lassen. Lacht nicht! Ich bin meiner Zeit immer weit voraus: Für meinen Job bewege ich mich gerade in den Monaten Januar und Februar, bin also schon lange fertig mit Plätzchenbacken und Co. und kümmere mich schon wieder um die Bikinifigur und die guten Vorsätze. ;-)

Dass ich die Produkte von House Doctor sehr mag, ist ja kein Geheimnis. In diesem Post oder in diesem habe ich das mal gaaaanz am Rande erwähnt. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich diese herbstlichen Bilder auf der Seite von House Doctor entdeckt habe. Es wird definitiv etwas mehr Messing bei uns einziehen im Herbst. Und schwarzer Marmor.

Alle Bilder via House Doctor

Bei diesen Bildern bekomme ich richtig Lust auf die Tendence 2014 Ende August in Frankfurt. Ich werde dann für euch wieder durch die Messehallen streifen und hoffentlich viele neue schöne Sachen aufspüren.

Habt einen schönen Tag!
xx
Jenny

Books, Life

Mein Sommerbuchtipp: Das Lavendelzimmer

25. Juli 2014

Lasst euch nicht abschrecken. Lest bitte weiter, auch wenn ihr denkt: WTF? Kann ich mich damit am hippen Strand von Ibiza sehen lassen? Denn der Titel „Das Lavendelzimmer“ klingt erst einmal ziemlich … Ähm, sagen wir kitschig. Nach einem Roman für die reifere Frau (was auch immer das heißt). Das lavendelverzierte Cover trägt natürlich auch nicht gerade zur Coolness bei.

Doch ganz ehrlich? Manchmal brauche ich Kitsch. Für das Herz. Für den Kopf. Zum Abschalten. Nicht nachdenken müssen. Deshalb habe ich das Buch von Nina George gekauft – und bin sehr überrascht worden.

Es ist ein leises Buch. Ein warmes. Sehr kluges. Ein Buch über den Pariser Buchhändler Jean Perdu, der in seiner „Literarischen Apotheke“ – einem alten Lastkahn auf der Seine – Bücher wie Medizin verkauft.

„Sie brauchen ein Zimmer für sich allein. Nicht zu hell, mit einer jungen Katze, die Ihnen Gesellschaft leistet. Und dieses Buch, bitte langsam lesen. Damit Sie sich zwischendurch ausruhen können. Sie werden viel Nachdenken und vermutlich auch weinen. Um sich. Und um die Jahre. Aber es wird Ihnen danach besser gehen. (…) Und Sie werden sich wieder mögen und nicht hässlich und naiv finden.“ So empfiehlt Jean Perdu einer Kundin „Die Eleganz des Igels“.

Nur sich selbst kann Jean nicht heilen, denn vor 21 Jahren hat ihn seine große Liebe Manon verlassen, während er schlief. Ein Brief ist das Einzige, was ihm geblieben ist, doch den konnte er nicht öffnen. Als er wieder auf den Brief stößt, stürmen all die Gefühle und Erinnerungen auf ihn ein und er macht sich mit seinem Schiff auf die Suche nach Manon.

In diesem Buch stecken viele schöne Sätze, die mich berührt haben.

„Ich muss sanft mit ihr sprechen. Sie hat so viel geweint, dass sie wahrscheinlich ausgetrocknet ist und zerfällt, wenn ich zu laut bin.“

„Fügen Sie Fremdvertrauen hinzu, unter F. Das seltsame Gefühl in Zügen, wenn man sich einem Unbekannten gegenüber weiter öffnet als je der eigenen Familie.“

„Sie (Anmerkung: die Trauer) geht den ganzen Tag mit dir, überall hin. Sie geht mit dir in den Abend, sie lässt dich im Schlaf nicht in Ruhe. Sie würgt und schüttelt sich. Aber sie macht auch ganz warm.“

„Manchmal aber bin ich noch wie eingenäht in mir.“

Für diese Sätze und Worte wie „Sternensalz“ mag ich „Das Lavendelzimmer“ sehr gerne. Und für die Reise in die Provence, auf die mich Nina George mitgenommen hat. Also unbedingt kaufen dieses Buch und in den Koffer packen. Besonders für den coolen Strand auf Ibiza.

Habt ein fantastisches Wochenende!
xx
Jenny

Black Monday, Life, Travel

Meine kleinen schwarzen Reisetagebücher beim Black Monday #32

21. Juli 2014

Männern wird ja gerne nachgesagt, dass sie kleine schwarze Bücher haben, in denen sie ellenlange Listen mit ihren Verflossenen führen. Ich weiß nicht, wer sich das ausgedacht hat, denn ich kenne keinen einzigen Mann, der so etwas macht. Ihr etwa?

Mich kenne ich aber und muss mich outen, denn ich liebe diese kleinen schwarzen Notizbücher. Allerdings nutze ich sie nicht für Verflossenenlisten. Sondern für all die Erlebnisse auf unseren Reisen.

Und so weiß ich noch genau, dass ich am 23. Juli 2006 einer der tollsten Wanderungen in meinem Leben gemacht habe: die Besteigung der Hekla, einem Vulkan auf Island. Und dass es danach echtes isländisches Eis gab in unserem Zelt am Skogafoss. Oder ich am 28. August vor sechs Jahren dem ersten Menschen – außer meinem Mann – erzählt habe, dass ich schwanger bin. Es war übrigens der Besitzer des Krokane Camping im norwegischen Florø, der uns einen Zeltplatz weit weg von den Toiletten geben wollte. Ganz schlecht für die schwache Blase einer werdenden Mama.

Das erste Reisetagebuch habe ich für unseren Urlaub in Island gekauft. Wir waren wie so oft mit Zelt und Rucksack unterwegs. Da muss ein Tagebuch klein sein, damit es zwischen Schlafsack, Kochgeschirr und Isomatte passt. Die klassischen Notizbücher von Moleskine finde ich für diese Zwecke genau richtig. Sie haben die richtige Größe, sehen gut aus und haben eine kleine Tasche, in der man Erinnerungen aufbewahren kann. Eintrittskarten, getrocknete Blüten, Kleingeld, Zeichnungen, Visitenkarten von guten Restaurants …

Mittlerweile teilen sich in meinem Bücherregal eine ganze Reihe schwarzer Moleskines das Fach mit den Reiseführern. Ab und an – wenn mich das Fernweh packt – nehme ich eins heraus, lese darin und fühle mich gleich besser.

Wie haltet ihr es mit den Reiseerinnerungen? Schreibt ihr sie auf? Oder reichen euch Fotos?
xx
Jenny

Life

11 Dinge, die mir gute Laune machen

17. Juli 2014

1.
Der Sommer ist (wieder) da! YEAH!

2.
Und mit ihm laue Sommerabende, die ich auf unserer Hollywoodschaukel und mit nackten Füßen im Gras verbringen werde. In der Hand mein Sommergetränk.

3.
Wenn ich vom Krakelen der Spatzen geweckt werde – und weiß, dass ich mich noch mal umdrehen und in die weißen Laken kuscheln kann. Leider, leider nur am Wochenende.

4.
Auf Instagram folgen mir jetzt mehr als 200 Menschen. Ich freue mich über jeden Einzelnen, der mich nicht nur hier, sondern auch in der Welt der schönen Bilder besuchen kommt.

5.
Das Summen der Bienen vor unserem Haus. Unser Lavendelvorgarten zieht sie magisch an. Sie und ganz viele Schmetterlinge.

6.
Der Duft unseres Lavendels. Ein bisschen so wie in der Provence. Zumindestens so wie ich mir den Geruch dort vorstelle, denn da war ich noch nie.

7.
Und der Geruch von Sonne und Sonnencreme auf der Haut.

8.
Schöne Bilder – und die auch noch selbstgemacht. Schaut euch mal die Idee von den Mädels von A Beautiful Mess an. Ich würde natürlich eine schwarz-weiß-Kombi wählen.

9.
Okka von Slomo hat ihr erstes Buch geschrieben. Im Oktober wird „Völlig fertig und irre glücklich. Meine ersten Jahre als Mutter“ erscheinen – und wer Okkas Briefe an ihre Tochter Fanny kennt, weiß: das Buch kann nur fantastisch sein.

10.
The Slap.

11.
Die Vorfreude auf unseren Urlaub. Auf Ibiza. Es dauert zwar noch ein wenig bis wir in den Flieger steigen, aber Vorfreude ist bekanntlich fantastisch. Vielleicht habt ihr ja noch Tipps für die Insel. Dann her damit!

Und was macht euch im Moment gute Laune?
xx
Jenny