Life, Music

Unser Osterfeuer. Oder warum Traditionen so wichtig sind.

22. April 2014

Jedes Jahr an Ostern machen meine Tante und mein Onkel ein großes Osterfeuer in ihrem Garten. Immer am Ostersamstag. Immer ist die ganze Familie eingeladen. Und Freunde der Familie. Nicht immer schaffen wir es alle beisammen zu sein. Zu weit wohnen wir zum Teil weg von der alten Heimat. Zu sehr haben wir alle unser eigenes Leben.

Aber in diesem Jahr waren alle da.

Traditionell gibt’s Bier, Glühwein und Bockwurst im Brötchen. Immer, aber auch immer holt irgendwann irgendjemand eine Flasche selbstgemachten Likör – und dann noch eine und noch eine, die Kleinen haben ihren Spaß (wann dürfen sie schon mal so nah an ein so großes Feuer), die Großen versuchen die Ereignisse des letzten Jahres im Schnelldurchlauf zu erzählen (dieses Jahr gab’s Hochzeitsneuigkeiten) und landen dann doch ganz schnell bei den alten Geschichten.

Herrlich finde ich das.

Irgendwann fangen wir immer an Musik zu hören. Die echte, handgemachte Musik. Die Stones, AC/DC, die Beatles … Und spätestens wenn alle dasitzen und „Let it be“ mitsingen, will man die Zeit anhalten. Aber dann ist da die Gewisssheit, dass es nächstes Jahr wieder ein Osterfeuer gibt und mitten im Jetzt stellt sich die Vorfreude auf das Bald ein.

xx
Jenny

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2 Kommentare

  • Reply RAUMIDEEN 22. April 2014 at 15:15

    Sehr schön – es geht nicht über ein Osterfeuer und das zusammentreffen der Familie. Wir machen auch jedes Jahr ein kleines Osterfeuer innerhalb der Familie und braten Würstchen am Spieß.
    Herzliche Grüße, Cora

  • Reply ninjassieben 26. April 2014 at 15:40

    Schön, solche Traditionen…
    Schau mal bei mir rein. Du hast was gewonnen!

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