Food, Savory

Soulfood. Oder die weltbeste Bolognese

10. Oktober 2013

Am Wochenende soll es wettertechnisch hier bei uns im Taunus usselig werden. So richtig! Und was braucht man bei Regen und 8 vorhergesagten Grad?

Etwas Warmes im Bauch.
Etwas, das nicht nur den Körper wärmt, sondern auch die Seele.
Etwas, das mit ganz viel Liebe, Zeit und Ruhe gekocht wurde.
Etwas wie Spaghetti Bolognese.

Lust auf mein vielfach erprobtes Rezept?

Man nehme für 5 Personen:
je 200 g Möhren und Staudensellerie
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
50 g durchwachsenen Speck
750 g Hackfleisch (gemischt)
1 El Olivenöl
3 El Tomatenmark
200 ml Rotwein
2 Dosen geschälte und gehackte Tomaten
1 Lorbeerblatt
ein paar Stängel glatte Petersilie und Oregano
Salz, Pfeffer, Zucker

Und so wird’s gekocht:
Zuerst heißt es schnippeln! Möhren und Staudensellerie putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls würfeln und den Knoblauch hacken. Weiter geht’s mit Würfeln – auch der Speck wird geschnitten.

Den Speck in einem großen Topf in etwas Öl knusprig anbraten und wieder herausnehmen. Dann das Hackfleisch in etwas Öl in zwei Portionen krümelig anbraten und ebenfalls herausnehmen.

In den Bratensatz kommt jetzt noch einmal etwas Öl. Hinzu gesellen sich Möhren, Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch. Alles bei bei mittlerer Hitze 2 Minuten braten. Das Tomatenmark unterrühren und kurz mitbraten.

Danach dürfen auch Speck und Hackfleisch mit in den Topf. Alles mit Rotwein ablöschen, einkochen, die Dosentomaten und das Lorbeerblatt zugeben und die Soße mit etwas Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Die Kräuter zusammenbinden und in den Topf geben.

Und nun heißt es Geduld haben: Mindestens zweieinhalb Stunden muss die Bolognese auf dem Herd stehen – bei geringer Hitze und ohne Deckel darf sie vor sich hinblubbern und ihren köstlichen Geruch im ganzen Haus verbreiten.

Am Ende einfach das Kräuterbund entfernen, die Blätter von ein paar Stängeln frischem Oregano anzupfen und dazugeben, alles noch einmal würzen und zusammen mit Spaghetti und frisch geriebenem Parmesan genießen.

Und – was ist euer Soulfood fürs Wochenende?
xx
Jenny

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4 Kommentare

  • Reply Anonymous 10. Oktober 2013 at 9:22

    8 Grad? Brrrrr…komm nach Hamburg hier ist es wärmer.Mein soulfood Programm: Waffeln mit heißen Kirschen. Hmmmm….
    Josy

  • Reply Ni Luka 10. Oktober 2013 at 10:17

    Eine gute Frage, die sich JEDEN TAG quasi aufs Neue stellt…< was koche ich heute >
    Bei uns stehen auch Nudeln auf dem Programm…zufälliger Weise weiss ich das gerade schon im voraus…;)))…weil wir uns aus dem VAIPIANO {wo wir sehr gerne essen} frische Nudeln mitnehmen wollen…die selbstgemachten schmecken so super lecker…
    Und dann dazu ??? Vielleicht aktuell —-> Steinpilze
    Hab einen schönen Tag

  • Reply lou 11. Oktober 2013 at 12:24

    endlich jemand, der seine pasta soße auch ewig auf dem herd stehen hat. so muss das sein!!! ich kann die bolo förmlich riechen!
    ich bin am fasten und esse zurzeit nur gemüse. d.h. am wochenende gibt es kürbis aus dem ofen und vielleicht noch ne suppe.. mal sehen. habe den inhalt der gemüsekiste von gestern noch nicht so ganz überschaut.
    wünsche dir ein tolles wochenende! lass es dir gut gehen.

  • Reply designbygutschi 11. Oktober 2013 at 21:50

    Hallo Jenny …
    Bolognese liebt nicht nur mein Sohn … ein fester Bestandteil auf unserem Speiseplan …
    Wenn Kinder sich weigern Gemüse zu essen, ist das das ideale Rezept … denn so fällt das
    Gemüse überhaupt nicht auf 😉

    Jutta

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