Life

Pssst!

20. November 2013

Ruhe. Stille. Schweigen.
Ich liebe es!

Wenn ich allein zu Hause bin, läuft nie das Radio. Stattdessen genieße ich die Stille. Und das umso mehr, seit es hier zwei Männer im Haus gibt, die sich gerne mal um den Esstisch jagen oder lautstark mit der Ritterburg spielen.

Ist es ruhig, kann ich runterkommen vom Joballtag, der von viel Kommunikation geprägt ist. Telefonate, Besprechungen, ein Büro, das ich mit zwei Kollegen teile, Konferenzen … Ich rede wirklich sehr gerne, genieße aber den Luxus mal nicht reden – und hören – zu müssen.

In die Stille kann ich mich zurückziehen. Sie hilft mir beim Yoga nach innen zu schauen. Durch sie kann ich nachdenken. Sie ist mein Startknopf für Kreativität und lässt Ideen sprudeln. Sie macht mich produktiv, weil ich mich konzentriere.

Doch dann gibt es da besondere Geräusche, die mir trotz all der Lust auf Ruhe ein Lächeln ins Gesicht zaubern:

das Knirschen von Schnee unter den Füßen
das Brummen unserer „George“, das – gepaart mit dem Geruch nach einem frischen Espresso – für mich Gemütlichkeit bedeutet
das Schnurren unseres Katers
das Umblättern einer Buchseite
das leise Aneinanderklackern von Kieselsteinen, wenn Meereswellen sie umspülen
das Knacken des Kamins, wenn ein Feuer in ihm lodert
das zarte Niesen eines Babys
das Rascheln von Schilf

Mich würde interessieren, was ihr für Typen seid. Braucht ihr Trubel um euch herum? Oder zieht ihr euch gerne in die Stille zurück? Und was sind eure Lieblingsgeräusche? Ich bin gespannt!
xx
Jenny

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4 Kommentare

  • Reply Ni Luka |Firlefax| 20. November 2013 at 9:46

    Von beidem etwas…jeh nach Gemütslage !!!
    Die Stille hat dabei jedoch den Vorang…
    Ich liebe im Sommer die Grillen am Abend | Nacht & die Vögel am Morgen
    Im Herbst liebe ich das geschnatter der Gänse, wenn die gen Süden fliegen
    In der Nacht liebe ich die absolute Stille beim betrachten der Sternenkuppel { so nenne ich sie immer,weil ich mir vorkomme wie in einer riesigen Schneekugel zum schütteln }
    Ich liebe es den Wind zu hören, manchmal ganz stürmisch..wie er das Laub durcheinanderwirbelt


    ….
    Ein tolles Thema….danke…fürs stillsein — gerade

  • Reply knöpfchen 20. November 2013 at 21:56

    OOOOHHHHHH mir geht es auch oftmals so! So gerne ich trällere, quassel und rumhopse wie ein Huhn auf Droge, so gerne mag ichs auch einfach still. Keine Musik beim Autofahren, keine Musik/Hintergrundgeräusche daheim, herrlich!
    Kennst du die Stille überall nach frisch gefallenem Schnee oder in tiefem Nebel? DAS LIEBE ICH ABGÖTTISCH!!!!!!!
    Liebe Grüße
    Dani

  • Reply Tobia | craftalicicousme 24. November 2013 at 10:48

    Ich bin auch ein Mensch der Stille. Ich mag das, da komme ich zur Ruhe, meine Gedanken können ungestört herumschieben. Auch wenn es makaber klingt aber ich mag Friedhöfe. Genau weil dort die Stille ist.
    Hab einen schönen Sonntag, Tobia

  • Reply Anonymous 27. November 2013 at 13:14

    Das ferne Gebrüll von Löwen in der Nacht und das Rauschen des Windes in den Bäumen. Das sanfte Plätschern eines Wasserrinnsals und das Nichts beim Anschauen des Sternenhimmels. Ach, es gebe so viele stille Geräusche, die ich dir hier nennen könnte, die Ruhe und Entspannung schenken. Stattdessen aber mal ein ganz großes Lob für deinen Blog! Ich liebe es, ihm zu folgen! Liebste Grüße, I.

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