Interior, Livingroom

Zeit für Wärme: Alte Kachelöfen

20. Februar 2016

Weil es draußen heute so unfassbar usselig ist (Hallo Sturm! Hallo Schneeregen! Hallo Kälte!), machen wir es uns drinnen gemütlich und verlassen erst heute Abend das Haus, um uns von Freunden bekochen zu lassen. Bis dahin heißt es also: Joggingbuxe und dicke Socken an, Haare zum Knoten zusammengefummelt, Buch raus und Kamin an. Nur zum Kaffeekochen muss ich aufstehen. Leider. Es ist eben schwer gutes Personal zu finden … Höhö …

Unseren Kamin mag ich wirklich nicht mehr missen. Wenn ich so richtig durchgefroren bin, helfen nur er oder eine wirklich heiße Dusche. Manchmal auch beides. Nacheinander. Mir geht es richtig gut, wenn ich direkt vorm Kamin oder mit dem Rücken am Kachelofen sitze und die Wärme durch und durch spüre. Meine Urgroßeltern hatten in ihrem Wohnzimmer einen grünen Kachelofen stehen. Der Stuhl neben dem Ofen war im Winter mein Lieblingsplatz bei ihnen. Das einzige Schlimme an dem Ofen war, dass sie immer den Apfelsaft – und manchmal sogar das Bier – daraufgestellt haben, weil sie der Meinung waren, dass man Kaltes nicht trinken sollte. So und jetzt alle mal den Geschmack von lauwarmem Apfelsaft oder Bier vorstellen. Na? Wie schmeckt’s?

Als wir unser Haus geplant haben, war deshalb klar, dass ein Kamin irgendwie dazugehört. Wir haben uns für einen Kaminofen aus schwarzem Stahl entschieden (hier könnt ihr ihn euch ansehen). Mein Herz schlägt aber immer noch auch für die alten Kachelöfen. Deshalb habe ich zur Inspiration einfach mal ein paar Feuerstellen gesammelt.

Alle Fotos via Alvhem Mäkleri & Interiör

An einem Kachelofen mag ich, dass er immer gelebt aussieht, etwas rustikaler daherkommt und daher um Längen mehr Gemütlichkeit ausstrahlt als ein steriler Glaskamin. Nachteil: Man sieht das Feuer nicht, denn irgendwann muss die Ofenklappe einfach zugemacht werden.
Was sind denn eure Favoriten in Sachen Wärme im Haus? Kachelofen? Kaminofen? Offener Kamin? Oder einfach der Kater auf dem Schoß?
xx
Jenny

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7 Kommentare

  • Reply Claudia aka Reetselig 20. Februar 2016 at 14:42

    Hej Jenny!

    So ein schwedischer Kachelofen ist wirklich die Krönung! Wir haben Jahre lang auf einen gespart und uns dann einen alten von 1900 bei uns einbauen lassen. Er sieht aus, als hätte er schon immer da gestanden. Vielen Leuten fällt gar nicht auf, dass sie ihn da vorher noch gar nicht gesehen haben. Schon das Aufbauen war faszinierend und dauerte drei Tage (irgendwann mach ich mal einen Post drüber, damals hatte ich noch keinen Blog :-). Übrigens kann man auch die alten Öfen mit einer Glasscheibe nachrüsten, so dass man das Feuer doch sehen kann. Ich liebe es nämlich auch, vor dem Feuer zu sitzen und in die Flammen zu gucken.
    Das schönste ist und bleibt aber die tolle Wärme. Denn anders als unser Bollerofen früher, strahlt der Kachelofen nach dreimaligen Bestücken eine wunderbare Wärme ab. Und niemals wird der Ofen so heiß, dass man nicht noch die Kacheln anfassen kann. Man muss also auch mit Kindern weniger Angst haben.
    Ich wünsche euch ein gemütliches Wochenende vor dem Ofen

    Claudia

    Ps, Auf Instagram (unter Reetselig findest du Fotos davon)

    • Jenny von JENNADORES
      Reply Jenny von JENNADORES 20. Februar 2016 at 14:57

      Hallo Claudia,
      das schaue ich mir gleich mal an. Und freue mich auf einen Post auf deinem Blog.
      xx
      Jenny

  • Reply Franzy vom Schlüssel zum Glück 21. Februar 2016 at 13:31

    Hachja.. so schön skandinavisch..
    Ich hätt auch so gern einen solchen Ofen.. in einer so tollen Wohnung mit hohen Decken *seuftz*

    Viele liebe Grüße

    Franzy

  • Reply Fee von fairy likes... 23. Februar 2016 at 12:53

    Liebe Jenny,

    der alte weiße Ofen ist in einem Altbau natürlich traumhaft – aber ich finde es auch schade, dass man das Feuer nicht dauerhaft sehen kann. Wir haben in unserem Haus einen offenen Kamin, den wir aber aktuell noch nicht nutzen können. Er dient also Ablage für schöne Zeitschriften und das gefällt mir auch schon sehr gut 😉 aber irgendwann werden wir ihn reparieren lassen und eventuell eine Glasscheibe einbauen. Dann haben wir eine Kombination aus alt und neu…

    Liebste Grüße von Fee!

  • Reply Josy 24. Februar 2016 at 10:31

    Im nächsten Leben wird es definitiv ein schwedischer Kachelofen und knarzende Dielen
    😘Josy

  • Reply Janubet 7. März 2016 at 20:22

    Wir haben auch einen schwarzen Kaminofen. So ein schwedischer weißer Kachelofen war mein Traum. Aber so wie es jetzt ist, passt es besser zu uns und unserem Haus.
    Aber Feuer im Haus zu haben und auch das Beobachten der Flamme ist eine tolle, oft meditative Sache.
    Viele Grüße
    Bettina

  • Reply Zu Gast in Göteborg | Eine Wohnung in weiß 5. Juli 2016 at 19:08

    […] weißen Böden regelmäßig in Verzückung aus. Genauso wie beim Anblick von alten Kaminöfen. Hier habe ich ihnen sogar schon einmal einen eigenen Post gewidmet. Schön gelöst finde ich auch die […]

  • Ich freue mich auf deinen Kommentar.