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Food, PamK, Sweet

Post aus meiner Küche – Das Finale

19. Dezember 2013

Wie ihr schon hier und hier nachlesen konntet, habe ich das Motto der letzten Tauschrunde von „Post aus meiner Küche“ irgendwie falsch verstanden – oder vielleicht intuitiv abgewandelt?! Und so wanderten lauter leckere Muntermacher in mein Tauschpäckchen.

So wie diese zartschmelzenden Kaffeelöffel – gemacht aus dunkler Schokolade und mit zerstoßenden Kaffeebohnen bestreut.

Wie ihr seht, habe ich auch eine Variante mit roten Pfefferkörnern gemacht. Vorstellbar wäre auch die Kombi weiße Schokolade mit Kokosflocken. Mit getrockneten Himbeeren. Oder mit bunten Zuckerperlen. Oder Milchschokolade mit Kekskrümeln. Oder dunkle Schokolade mit Chili. Mit Ingwer. Mit kleinen Marshmallows. Oder … Die Möglichkeiten sind unendlich. Alles, was ihr braucht ist eine Silikonform, Schokolade und das kleine Etwas.

Und so machten sich die Muntermacher dann auf den Weg zu Emma nach München.

Bei mir ist Endspurt im Job angesagt. Noch zwei Tage, dann starte ich in den Weihnachtsurlaub. Ich freue mich schon riesig auf das erste Weihnachstfest in unserem Haus und fiebere dem Wochenende entgegen, das noch viele Heimlichkeiten birgt. Ich werde euch natürlich teilhaben lasssen.

Habt es bis dahin schön!
xx
Jenny

Food, PamK, Sweet

Es gibt Espressoküsschen, Baby!

6. Dezember 2013

Hier habe ich ja schon berichtet, dass ich das Motto von Post aus meiner Küche dieses Mal irgendwie falsch verstanden habe. Deshalb steckten in meinem Paket lauter leckere „Muntermacher“.

So wie diese Esspresso-Küsschen – hauchzarte Baisers mit einer Haube aus Zartbitterschokolade und ein paar leichten Krümeln aus Kaffeebohnen.

Wenn euch Baisers sonst zu süß sind, müsst ihr diese unbedingt mal nachbacken. Durch den Espresso und die Zartbitterschokolade werden die Küsschen herber – und machen einfach nur süchtig.

So zaubert ihr die kleinen Espresso-Küsschen:
Ihr braucht:
4 Eiweiß
140 Gramm Zucker
100 Gramm Puderzucker
4 TL Backkakao
2 TL Instant-Espressopulver
100 Gramm Zartbitterkuchenglasur
eine Handvoll Kaffeebohnen

Und so funktioniert’s:
Das Eiweiß mit den Quirlen des Handmixers steif schlagen, den Zucker langsam einrieseln lassen und den Eischnee weiterrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Puderzucker und Kakao über den Eischnee sieben, Espressopulver zugeben und alles vorsichtig unterheben. Es dürfen keine Klümpchen mehr da sein.
Den Backofen auf 60 Grad Umluft vorheizen.
Baisermasse in einen Spritzbeutel füllen (ich nehme meistens einen Gefrierbeutel und schneide nach dem Einfüllen unten eine Ecke ab) und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche kleine Baisers spritzen. Meine sind walnussgroß.
Ab in den Ofen mit den Blechen und etwa eineinhalb Stunden trocken lassen.
Die Baisers etwas abkühlen lassen und mit der geschmolzenen Kuchenglasur beträufeln. Kaffeebohnen mit dem Mörser zerstoßen und über die Glasur geben.

Ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr habt den Sturm gut überstanden. Macht euch ein ganz tolles Adventswochenende. Bei uns wird es am Sonntag turbulent, den wir feiern unser jährliches Nikolausnachglühenundwaffelnbacken. Das erste Mal in unserem eigenen Garten. Ich freu mich wie verrückt und hoffe, dass bis dahin ein wenig Schnee liegt. Drückt die Daumen!

xx
Jenny

Food, PamK, Sweet

Leckereien für Emma oder: Was dabei herauskommt, wenn man das PamK-Motto total missversteht

4. Dezember 2013

Das sind sie also: die Leckereien, die sich von hier aus auf den Weg nach München zur lieben Emma von Frühstück bei Emma gemacht haben. Ich war wirklich bis zum Tag an dem ich das Päckchen abgeschickt habe, der festen Überzeugung, dass das Motto dieser Runde von Post aus meiner Küche „Lasst uns froh und munter sein“ ist.

„Munter“ war also mein Stichwort, von dem aus ich weiter kombinierte. Denn munter = wach = wäre ich gerne, besonders morgens. Und was braucht man dann? Genau! Kaffee!

Also habe ich für Emma alles Dinge mit einem Hauch Kaffee gezaubert.

So wie diese Espresso-Biscotti.

Sie sind superlecker, nicht zu kompliziert zu backen und ein tolles Geschenk für Kaffeetanten, die gerne einen Keks zum Espresso essen. Das Rezept habe ich aus einem alten Brigitte-Plätzchen-Spezial.

Espresso-Biscotti
Das müsst ihr einkaufen:
150 Gramm Mandeln
35 Gramm Zartbitterschokolade
2 Teelöffel Instant-Espresso
125 Gramm Butter (Zimmertemperatur)
175 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
250 Gramm Mehl
1 Esslöffel Backkakao
1 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Backpulver
Salz

Und so macht ihr die Biscotti:
Mandeln ganz grob hacken und in einer Pfanne (ohne Fett) rösten. Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und währenddessen das Espressopulver mit 2 TL kochendem Wasser verrühren. Alles etwas abkühlen lassen.

Den Ofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

Die Butter mit den Quirlen des Mixers cremig schlagen, Zucker und Vanillezucker langsam unterrühren, dann die Eier nacheinander zugeben. Mehl, Zimt, Backpulver und eine Prise Salz vermischen und zur Butter-Zucker-Masse geben. Espresso und flüssige Schokolade zugeben und ganz am Schluss die Mandeln unter den Teig geben. Nicht wundern, der Teig ist relativ weich. Das muss so. 😉

Teig in drei Portionen teilen und jede Portion auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu 30 Zentimeter langen Teigstreifen formen. Die Streifen nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und ab in den warmen Ofen für 20 Minuten.

Nach der ersten Backzeit Blech herausnehmen, die noch unfertigen Biscotti etwa eine halbe Stunde abkühlen lassen. Die Temperatur im Ofen runterdrosseln auf 130 Grad.

Jetzt braucht ihr ein scharfes Messer, denn die Fladen müssen in etwa ein Zentimeter dicke Streifen geschnitten werden. Diese kommen wieder aufs Backblech und werden im Ofen noch einmal für etwa 35 Minuten getrocknet. Wichtig: Zwischendurch – also nach einer Viertelstunde – heißt es „Bitte wenden!“.

Und fertig!

Wenn ihr wissen möchtet, was Emma für mich gezaubert hat, dann klickt mal hier. Ich kann nur sagen: Mhhh – so gut!

So, ich entlasse euch mal mit der Pfütze im Mund. Freut euch auf den nächsten Post, dann verteile ich nämlich Espressoküsschen.
Habt einen schönen Tag!
xx
Jenny

Food, PamK, Sweet

Die Franzosen nennen es …

6. August 2013

… Confitüre Caramel au Beurre Salé.

Ja, die Franzosen haben es eben drauf leckeren, fast kalorienfreien, süchtigmachenden Dingen einen tollen Namen zu geben. Man denke nur an Éclair. Oder Macaron. Oder Mousse au Chocolat. Oder …

Ähm, ich schweife ab … Also Confitüre Caramel au Beurre Salé.

Die wanderte ebenfalls in mein PamK-Paket. Das Rezept habe ich von Katrin, die auf ihrem Blog Photisserie einfach nur traumhafte Rezepte und Bilder teilt. Ich mag die Butter sehr gern auf Crepes, oder auf frischem Rosinenbrot, auf Vanilleeis haben wir sie auch schon probiert …

Läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen? Dann kommt hier das Rezept.

Confitüre Caramel au Beurre Salé
 
Das kommt rein (für 3 größere Gläser):
300g Zucker
50 ml Wasser
250 g Butter
200g Sahne
2 Prisen Fleur de Sel
 
Und so wird’s gemacht:
Zucker und Wasser in einen Topf geben, warten bis der Zucker durchtränkt ist, dann auf mittlerer Hitze langsam erwärmen.
NICHT RÜHREN! Einfach nur abwarten bis sich der goldfarbene Karamell seinen Weg durch die Zuckerkruste bahnt. Das kann etwas dauern … so 10 bis 15 Minuten.
 
Währenddessen kann man prima die Butter in Stückchen schneiden. Die werden zugefügt, sobald das Karamell fertig ist.
 
Dann auch das Salz zugeben – und jetzt heißt es rühren und das Ganze 2 Minuten köcheln lassen.
Parallel die Sahne aufkochen.
 
Die Karamellbutter vom Herd nehmen, heiße Sahne zugeben und wieder rühren.
 
Heiß in die vorbereiteten Gläser füllen und abkühlen lassen. Und dann heißt es: ab in den Kühlschrank und morgens, mittags und abends genießen.
 
Und den Sport nicht vergessen, wegen der Hüften und so. 😉
 
 
xx
Food, PamK, Savory

Bilder im Kopf – und das Ergebnis

3. August 2013

Als ich mich vor ein paar Wochen bei der neuen Tauschrunde von „Post aus meiner Küche“ angemeldet hatte, ging gleich das Grübeln über den perfekten Inhalt meines Paketes los.

Die ganze Zeit über verließ ein ganz bestimmtes Bild meinen Kopf nicht: ein lauer Sommerabend, Grillen zirpen, eine lange Tafel unter einem alten, knorrigen Baum, viele Freunde, Gelächter, Schüsseln mit Antipasti und Pasta, Weingläser, Kerzen auf Weinflaschen gesteckt, die langsam herunterbrennen …

Und dann war da diese Idee … Grissini.

Für meine Tauschpartnerin Sabine habe ich die langen Stangen aus Hefeteig zum ersten Mal selbst gemacht, habe den Teig geknetet, ihm gut zugeredet, gerollt, geschnitten gedreht – und am Ende ein wenig schwarzen Sesam und Meersalz auf den noch zarten Stangen verteilt.

 

Rezept gefällig?

 
Grissini
 
Das kommt rein:
600 g Mehl
300 ml lauwarme Milch
3 EL Olivenöl
30 g Hefe
½ TL Zucker
2 EL Salz
Sesam
Meersalz
 
Und so funktioniert’s:
Lauwarme Milch in eine Rührschüssel geben und die Hefe bröckchenweise dazugeben. Rühren, bis sie sich auflöst. Zucker zugeben und zugedeckt 15 Minuten stehen lassen.
 
Etwa 10 Esslöffel Mehl in die Schüssel geben und mit dem Handrührgerät unterschlagen. Den Teig zugedeckt eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
 
Den Rest des Mehls mit dem Salz mischen und mit den Händen unter den Vorteig kneten. Dann noch mal etwa eine halbe Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen.
 
Jetzt den Teig dünn ausrollen und in Streifen schneiden. Ich habe die Grissini für die Optik noch etwas in sich gerollt.
 
 
 
Grissini auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit Sesam, Meersalz oder allem, was das Herz sonst so begehrt bestreuen.
 
Und nun: ab in den Ofen – für etwa 15 Minuten bei 180 Grad im Umluftherd.

 

Und dann heißt es genießen, an einem lauen Sommerabend, unter einem alten knorrigen Baum mit einem Glas Wein.

xx

 
Food, PamK

Zusammen schmeckt’s besser!

1. August 2013

Das ist definitiv so!

Was gibt’s Besseres, als morgens zusammen mit der ganzen Familie zusammen zu frühstücken? Mit Freunden um den Nudeltopf zu hocken? Im Garten zu sitzen und zu grillen? Sich zum Kaffeklatsch zu treffen? …

Mich macht es jedenfalls glücklich, wenn sich all die Lieben um einen Tisch scharen, durcheinanderschnattern, nach Nachschlag verlangen – und irgendwann pappsatt in den Stühlen hängen, nur um nach einer kurzen Pause doch noch den Nachtisch zu verschlingen.

Was lag da also näher als bei der sechsten Runde von „Post aus meiner Küche“ mitzumachen, die ganz unter dem Motto „Zusammen schmeckt’s besser“ stand?

Gezaubert habe ich für die liebe Sabine, die ganz in meiner Nähe wohnt.

Die Rezepte und Bilder von Sabines Wahnsinnskeksen folgen.

xx