Design, Interior; Kitchen

Porzellan in schwarz-weiß von frjor

20. März 2015

Manchmal gönne ich mir den Luxus und verliere ich mich im Netz. Surfe von hier nach dort, lasse mich treiben. Und dann gibt es Momente, in denen das Radar angeht … Aus der Masse an Bildern und Informationen etwas heraussticht. So ist es mir mit frjor gegangen. Ein Label, das ganz und gar nicht deutsch klingt und doch gerade mal eine Stunde Autofahrt von mir zu Hause entfernt ist. Ich habe Anna Becker – der Gründerin von frjor – ein paar Fragen gestellt, weil ich so neugierig war, wer hinter diesen tollen Produkten steckt.

Woher kommt der Name frjor? Und wie lange gibt es dein Label schon?

frjor ist isländisch und heißt so viel wie fruchtbar, wachsend, kreativ … Seit Sommer 2014 ist frjor auf dem Markt.

 Wer ist Anna? Erzähl mal …

Ich bin in Mannheim aufgewachsen und habe dort Design studiert. Meine Schwerpunkte waren Illustration und Freie Malerei. Seit ein paar Jahren arbeite ich selbständig als Designerin im Bereich Corporate Design und Illustration. Ich habe auch das Corporate Design von frjor entwickelt. Von der Namensfindung, über Logoentwicklung, Produktfotos … Das macht mir großen Spaß. Schon immer wollte ich ein eigenes Produkt herausbringen. Das Schwierige hierbei: es gibt eigentlich schon alles. Ein Aufenthalt in Island hat mich dazu bewegt anzufangen. Mit all meiner Begeisterung, die ich für meine Arbeit habe, habe ich das getan. Und jetzt? Waren meine Schalen bereits zweimal in „Schöner Wohnen“ und einmal in der „Vogue“ abgebildet. Das freut mich sehr! Auch in der „Elle Dekoration Polen“ wird im März ein kleiner Bericht kommen. In der lokalen Presse passiert ebenfalls sehr viel. Ich finde es immer schön, wenn Menschen mich direkt anschreiben oder ansprechen, wenn ich mit meiner Begeisterung und Leidenschaft anstecken kann. Ach so – und ich bin 39 Jahre alt. 🙂

Wie bist du auf die Idee mit den Schalen gekommen?

Ich wusste, es soll etwas mit Mustern sein. So habe ich nach einer Oberfläche gesucht und bin dadurch auf Schalen gekommen. Ich liebe Muster und Formen zwei- oder dreidimensional. Mit dem Design von den Schalen habe ich ein Kombination aus Zeitgeist und zeitlos geschaffen.
Es war mir von Anfang an wichtig in Deutschland zu produzieren. Der Nachteil ist, dass meine Schalen etwas mehr kosten (29 Euro pro Stück) als andere. Ich hoffe einfach, dass es den Kunden auch wichtig ist.

Soll die Keramikkollektion erweitert werden? Wenn ja, was wird es dann geben?

Ich möchte mich nicht auf Porzellan festlegen, denke jedoch, es wird in dieser Richtung noch etwas kommen. Ich würde aber gerne weitergehen und bin am experimentieren. Das heißt, ich muss mich mit anderen Materialien auseinandersetzten, neue Beschaffenheiten kennenlernen und entwickeln. Das ist das, was ich am meisten mag: ausprobieren, entwickeln, ausloten … Es kostet aber auch am meisten Zeit und man weiß einfach nicht, ob es angenommen wird. Ich habe mein Label „frjor. fine products“ genannt, um es offen zu lassen und der Kreativität freien Lauf zu geben. Vielleicht auch, um zu sehen was alles möglich ist beziehungsweise was so in mir steckt.

Liebe Anna, vielen Dank für deine Antworten.

Alle Bilder via Anna Becker
Ich bin sehr gespannt, was Anna für ihr Label noch so entwickelt.
Die Schalen finde ich nämlich wunderschön.
xx
Jenny

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3 Kommentare

  • Reply Kathrin Knieps-Vogelgesang 23. März 2015 at 10:24

    Liebe Jenny, die sind ja wirklich wunderbar und passen ausgezeichnet in Dein Farbe-Konzept! 😉 Liebe Grüße zu Dir und einen schönen Wochenbeginn! Kathrin*

  • Reply Anna Becker 23. März 2015 at 18:46

    ♡ ♡ ♡ Anna Becker & http://www.frjor.com

  • Reply Albertine 4. Mai 2015 at 23:13

    superschön! gerade erst zu dir gefunden und finde das alles hier sehr stimmig und stilvoll!

    beste grüße aus berlin
    Albertine

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