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Kakteen | Trend bei Pflanzen

15. August 2016

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Als ich Anfang Juli von Pflanzenfreude.de* gefragt wurde, ob ich nicht Lust habe im August etwas über Kakteen zu schreiben, weil die stachligen Dinger auf der Internetseite die Zimmerpflanzen des Monats sind, habe ich gedacht: super! Endlich mal keine komische Kooperationsanfrage (ich könnte da Storys erzählen …), sondern etwas, das wie die Faust auf Auge zu mir passt. Zu mir. Jenny. Frau, die immer vergisst die Pflanzen zu gießen. Sowohl zu Hause. Weshalb es hier keine Pflanzen gibt, sondern einmal in der Woche frische Blumen. Als auch im Büro. Wo mein Kollege Peter meine zwei mickrigen 2,99-Euro-Aldipalmen adoptiert hat, weil er sich die hängenden Blätter nicht mehr mit ansehen konnte.

Kakteen sind da viel entspannter. Keine zickigen Diven, die ständig umsorgt werden wollen. Wässerchen morgens, Wässerchen abends, Sprühnebel hier, Sprühnebel da. Nee, Kakteen sind eher so wie ein guter Freund, den man nicht ständig anrufen muss, um ihm zu versichern, dass man ihn ganz doll mag. Der weiß das nämlich und ist zufrieden, wenn man sich einmal im Monat auf ein Bier trifft und die Nacht durchquatscht.

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Kakteen | Der Feigenkaktus

Ganz oben auf meiner Kakteen-Must-Have-Liste stand der Feigenkaktus – oder wie der kundige Pflanzenfreund sagt „Opuntia ficus-indica“. Sie erinnert mich an unseren Mallorca-Urlaub vor sieben Jahren. Rund um unser Fincahotel wuchsen Massen von ihnen und die Kaktusfeigen gab es morgens zum Frühstück. Was ich nicht wusste: die lieben und umsichtigen Menschen in der Küche entfernten jeden Tag auch fein säuberlich die Stacheln der Früchte. Gemerkt habe ich das, als ich mir eine Feige direkt von der Quelle mopsen ausleihen wollte: Fiese Ministacheln bohrten sich fast unentfernbar in meine Finger. Merke: Niemals ohne Handschuhe Kaktusfeigen ernten, sonst gibt’s die Strafe postwendend.

Ich mag die Form des Feigenkaktus total gerne. Und er hat genau die richtige Größe, um vor unseren großen Wänden nicht zu verloren zu wirken. In der freien Wildbahn in Südamerika, Australien oder dem Mittelmeerraum können sie bis zu sechs Metern hoch werden. Seinen Platz hat unser neuer Mitbewohner auf der alten Kommode im Wohnzimmer gefunden. Passend zum Sommer, habe ich meinen Stroh-Esel hervorgeholt und alles etwas leichter gestylt. Aber wie man unten sehen kann, macht sich der Feigenkaktus auch vor der schwarzen Wand wirklich gut.

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Kakteen | Große Vielfalt

Damit sich der Feigenkaktus nicht so allein fühlt (und weil wir bis dato wirklich keine andere Grünpflanze im Haus hatten), habe ich im Pflanzenmarkt gleich noch ein paar Freunde mitgenommen. Ist es nicht klasse, wie unterschiedlich Kakteen aussehen? Etwa 2.500 verschiedene Kakteenarten gibt es auf der Welt. Vier wohnen jetzt auch bei mir. Den ganz links hat sich mein Sohn reserviert. Er wird wohl bald in sein Zimmer umziehen. Weil ich vergessen habe, wie er in echt heißt, haben wir ihm einen Spitznamen gegeben. Wie man das eben so macht unter guten Freunden. Soll ich ihn verraten? Oder kommt ihr von selbst drauf?

Der Kaktus in der Mitte ist ein Stesonia coryne. Von der kleinen Größe darf man sich nicht irritieren lassen. Er kann in Südamerika auch schon mal acht Meter hoch werden. Der Kaktus ganz rechts auf dem Tisch ist ein Tephrocactus articulatus papyracanthus – oder auch Papierstachelkaktus. Die langen Stacheln sind wirklich ganz weich, aber da darf man sich nicht täuschen lassen. Er hat auch fiese kleine.

Für alle Kakteen habe ich recht schlichte Betontöpfe gekauft. Ich finde, die Pflanzen sollen selbst wirken, ein wilder Topf lenkt da nur ab (und außerdem passt das betongrau so gut zum Teppich).

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Bisher fühlen sich unsere neuen Mitbewohner wirklich wohl hier. Und ich bin gespannt, wann wir unsere erste Kaktusfeigen ernten können. Nur mit Handschuhen versteht sich.

Wenn ihr mehr zum Thema Kakteen oder Pflanzen allgemein erfahren wollt und Pflegetipps oder Stylingideen für euer Grünzeug braucht, besucht einfach mal Pflanzenfreude.de. Hier finden selbst Menschen mit angeborenem grünen Daumen neue Infos und Inspirationen.
xx
Jenny

*Werbung für Pflanzenfreude.de

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