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Travel

Interior, Plants, Restaurants, Travel

Restaurant | Lily of the Valley in Paris

8. Juni 2016

Interior und Food sind zwei ganz große Leidenschaften von mir. Und so richtig ins Schwärmen gerate ich, wenn die Umgebung, in der es leckeres Essen gibt, perfekt ist. Deshalb möchte ich euch ab heute in loser Folge Restaurants vorstellen, die Lust aufs Essen und Trinken machen – einfach weil sie so eingerichtet sind, wie sie eingerichtet sind. Für den ersten Post aus der neuen Reihe nehme ich euch mit nach Paris in das bezaubernde „Lily of the Valley“.

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Life, Travel

Ich bin wieder da. Und habe schon wieder Bergweh.

10. September 2015

Jennadores-Urlaub-in-den-Alpen-Wanderschuhe-am-Fluss-Blog-Wandern

Richtig runterkommen. Wandern. Noch mehr wandern. Blaubeeren pflücken. Und Preiselbeeren. Vielleicht ein wenig baden gehen – im See und nicht in einem verhassten gekachelten Freibad. Ein wenig Wellness machen. Gut essen. Kaiserschmarrn, Schlutzkrapfen. Speckknödel. Wein probieren und kistenweise nach Hause fahren, um die Erinnerungen immer und immer wieder aufleben zu lassen. Das Telefon mal Telefon sein lassen. Dem Blog eine Pause gönnen. Zeit als Familie haben. Zeit, die im Alltag oft viel zu kurz kommt. Lesen. Viele Seiten am Stück. Den Ötzi sehen. So richtig nah.

Das war der Plan!  Hier geht’s weiter …

Life, Travel

Branding Beachclub in Noordwijk

13. August 2015

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Da liegt er, direkt hinter den Dünen, ganz nah am Meer: der Branding Beachclub in Noordwijk. Wir haben ihn entdeckt, als wir Ende Mai für ein langes Wochenende im Vesper Hotel waren. Das Hotel liegt direkt oberhalb des Beachclubs, ist also gar nicht zu verfehlen. Den ersten Kaffee und den ersten Appeltaart nach dem Ankommen an der holländischen Nordsee hatten wir genau hier. Den Hintern auf einem superbequemen Holzsofa mit dicken Kissen, die Füße im Sand, chillige Musik im Ohr, die Sonne im Gesicht.   Hier geht’s weiter …

Interior, Life, Travel

Mein Geheimtipp: Vesper Hotel in Noordwijk

19. Juni 2015

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Ankommen und gleich angekommen sein. Weil die Begrüßung so herzlich ist, der große Esstisch ein kleines bisschen so aussieht wie der zu Hause, die Stühle genau die sind, die schon so lange auf der Wunschliste stehen. Weil das rauschende Meer vor der Haustür liegt und die Sonne scheint. Weil die Augen übergehen wegen so vielen liebevollen Details (Die Blumen! Die Bildbände! Die Flohmarktfunde!). Weil sie sich in unserem puren weißen Zimmer gleich wieder beruhigen können. Weil an alles gedacht wurde.

So einen Ort haben wir vor drei Wochen im Vesper Hotel in Noordwijk gefunden. Hier geht’s weiter …

Food, Savory, Travel

Die perfekte Aioli – in nicht einmal fünf Minuten

22. April 2015

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Leider gibt es immer noch nicht dieses super Star Treck-Beam-Teil (deren Erfindung ich sehr begrüßen würde, alleine um ab und an mal einen Babysitter in Form einer Oma oder eines Opas hier zu haben). Und was macht man, wenn man Lust auf Urlaubsgefühl hat, die Ferien aber noch 18 Wochen entfernt sind? Man holt sich die fernen Länder einfach auf den Tisch.  Hier geht’s weiter …

Der Song zum Sonntag, Life, Travel

Urlaub in den Alpen und Song zum Sonntag #27

15. März 2015

Ich bin randvoll. Voll mit frischer Luft. Mit Sonne. Mit den schönsten Ausblicken. Mit Stolz auf meinen Sohn, der sich so langsam zu Speedy Gonzales auf Skiern entwickelt. Mit Germknödeln. Schlutzkrapfen. Und Kaiserschmarrn natürlich. Mit Ruhe. Mit Gelassenheit. Mit Vorfreude auf den nächsten Urlaub im Schnee. Und die Berge im Sommer.

Wir haben richtig viel Kraft getankt in der letzten Woche, die wir zu Dritt auf Snowboards und Skiern im Zillertal verbracht haben. Ab morgen kann er wieder losgehen – der normale Wahnsinn des Alltags. Bis dahin hängen wir aber noch vor dem Kamin ab, versuchen die Gelassenheit zu konservieren, essen Zimtschnecken und trinken heiße Schokolade. Dazu gibt’s was Ruhiges auf die Ohren: Malky mit Diamonds.

Ich wünsche euch einen ruhigen Sonntag und einen guten Start in die Woche!
xx
Jenny
Bedroom, Interior, Life, Travel

In Bed with auping. Ein Blick hinter die Kulissen.

13. Januar 2015

Ich habe mich hochgeschlafen.

Jetzt ist es raus. Ich bereue nichts. Ich fand es gut. Würde es wieder tun. Werde es wieder tun. Hoffentlich. Bevor nun bei meinen lieben Lesern sämtliche Gesichtszüge entgleisen und sich die Stirnfalten einen Mikromillimeter tiefer eingraben: Es ist alles halb so schlimm. Genauer gesagt ist es sogar richtig gut.

Ich habe mich hochgeschlafen: von einem Campingklappbett im ersten Semester meines Studiums (hat mir mein Opa geliehen) zu einer Klappcouch (zweites Semester) hin zu einem Doppelbett aus Kiefernholz (gelaugt, geölt). Es folgte ein spaciges Futonbett (wir zogen nach Frankfurt/Main und fanden das schick) und aktuell ein Ikeabett, was definitiv höher ist als das Futonteil. Dann kam auping. Boxspringbetten. Hoch. Der Himmel für alle Schlafzimmereinrichtungsbegeisterten und Schlafsuchenden. Eine Nacht durfte ich in einem solchen Bett schlafen. Herrlich war’s. Und ich kann verraten: Man kann wirklich gut springen in diesen Boxspringbetten.

Habt ihr Lust auf einen Blick hinter die Kulissen des niederländischen Bettenherstellers auping? Na dann los!

Im November hat auping zu einer Bloggertour eingeladen. Als die Anfrage kam, habe ich sofort zugesagt, denn ich liebe es hinter die Kulissen zu schauen. Brauerei, Autowerke, Hamburger Dungeon, Suchtklinik (fragt nicht) … ich kenne sie alle. Und so sieht es in einer königlichen Bettenfabrik aus.

In unzähligen Einzelschritten werden die Betten gefertigt. Sehr vieles in Handarbeit. Und nach Wunsch des Kunden. Besonders wichtig für auping: Durchlüftung. Denn ohne Lüftung, bleibt der ganze Schweiß (Ich erspare euch die Details WIEVIEL das ist. Ich war geschockt!) in der Matratze und das ist … nicht so lecker.

Das sind übrigens die speziellen Federn, die zusammen mit einer speziellen Unterfederung dafür sorgen, dass nichts drückt und wackelt, wenn man sich nachts im Bett herumwälzt.

Und das war er: mein Boxspring-Traum für eine Nacht. Quadrant. Das Leder war jetzt nicht so mein Fall. Aber hey: ein Bett von auping, kann man sich in jeder erdenklichen Farbe und in jedem erdenklichen Stoff bestellen. Derzeit würde ich dunkelgrau wählen. Und einen festen groben Stoff. Passend zu dem Plan das komplette Schlafzimmer in dunkelgrau zu streichen.

Ich sage mal: Wenn man sich einmal hochgeschlafen hat, fällt es schwer sich wieder runter zu begeben. Nichts gegen die guten Sultan-Matratzen von Ikea. Aber so ein Boxspringbett ist eine ganz andere Liga. Königlich eben.

Schlaft heute schön!
xx
Jenny

Life, Travel

Weinwanderung in der Pfalz

7. November 2014

Seit elf Jahren wohne ich jetzt im Rhein-Main-Gebiet. Jedes Jahr im Spätsommer denke ich, ich würde gerne mal eine Weinwanderung machen. Die Pfalz ist nicht weit, das Rheingau sowieso nicht. Also eigentlich kein Problem. Eigentlich …

Ich sehe es jetzt mal so: Guter Rotwein muss auch reifen. Es sollte eben elf Jahre dauern bis zu meinem ersten Mal Wandern in den Weinbergen. Blöderweise frage ich mich jetzt, warum wir das nicht schon viel früher gemacht haben. Es war richtig nett. Was mit Sicherheit an unserer Reiseleitung lag. Freunde von uns kommen nämlich aus der Pfalz und haben die Tour von hinten bis vorne geplant. Ich mag das ja sehr, wenn man ausnahmsweise nicht selbst organisieren muss, sondern sich einfach treiben lassen kann.

Gestartet sind wir mit Kindern und Weindurst in Freinsheim. Von dort ging es über den Oschelskopf – einer etwas merkwürdig dreinschauenden Steinskulptur – nach Kallstadt. Natürlich nicht ohne zwischendurch an den wenigen noch hängenden Trauben zu naschen.

Wenn ihr in der Nähe seid: Kehrt unbedingt im „Weingut am Nil“ ein. Ein tolles Restaurant mit schöner Terrasse, gutem Wein, einem riesigen Kamin … Wir hatten nur Wein und ein paar warme Brocken (Brotstückchen mit Olivenöl und Meersalz). Aber das Essen auf der Karte klang ziemlich gut (und sah auf den Nachbartischen auch sehr lecker aus).

Von Kallstadt aus ging es nach Ungstein, wo es mitten in den Weinbergen neuen Wein und Zwiebelkuchen im „Wolfsbrunnen“ gab.

Die letzte Etappe war Bad Dürkheim. Von dort sind wir mit dem Zug wieder zurück nach Freinsheim gefahren.

Ich war schwer begeistert. Von der Pfalz, dem Wein, den Farben … Ich würde mal sagen, dass wir bis zum nächsten Mal nicht wieder elf Jahre vergehen lassen.
xx
Jenny

Life, Travel

Ibiza: Da wo die Olivenbäume wachsen

24. September 2014

Heimlich still und leise habe ich mich vor zweienhalb Wochen mit meinen beiden Männern in den Flieger gesetzt und bin nach Ibiza geflogen. Ich sage euch: Wir waren sowas von urlaubsreif.

Bevor ich euch im Laufe der kommenden Woche ein paar Eindrücke der kleinen Schwester Mallorcas zeige und euch verrate, wo ihr den besten Fisch essen könnt, muss ich euch unbedingt diesen Olivenbaum zeigen.

Er stand auf dem Feld vor unserem kleinen Fincahotel und war das erste, was uns an Ibiza in den Bann gezogen hat. Das uralte Holz, die raue Struktur, die gewundene Form. „Den musst du fotografieren. Für mein Zimmer“ lautete der Auftrag vom Mann, kaum das er den Baum entdeckt hatte. Der Auftrag wurde natürlich ausgeführt. Mit Sicherheit haben es auch die Ibizenkos lustig gefunden, als wir zu zweit um den Baum hüpften – auf der Suche nach dem perfekten Blickwinkel.

Hach, ich mag Olivenbäume sehr. Nur schade, dass man sie hierzulande nicht in den Garten pflanzen kann. Aber so ein kleiner Olivenbaum im Kübel wäre ja ein Anfang.

Habt einen schönen Tag!
xx
Jenny

Black Monday, Life, Travel

Meine kleinen schwarzen Reisetagebücher beim Black Monday #32

21. Juli 2014

Männern wird ja gerne nachgesagt, dass sie kleine schwarze Bücher haben, in denen sie ellenlange Listen mit ihren Verflossenen führen. Ich weiß nicht, wer sich das ausgedacht hat, denn ich kenne keinen einzigen Mann, der so etwas macht. Ihr etwa?

Mich kenne ich aber und muss mich outen, denn ich liebe diese kleinen schwarzen Notizbücher. Allerdings nutze ich sie nicht für Verflossenenlisten. Sondern für all die Erlebnisse auf unseren Reisen.

Und so weiß ich noch genau, dass ich am 23. Juli 2006 einer der tollsten Wanderungen in meinem Leben gemacht habe: die Besteigung der Hekla, einem Vulkan auf Island. Und dass es danach echtes isländisches Eis gab in unserem Zelt am Skogafoss. Oder ich am 28. August vor sechs Jahren dem ersten Menschen – außer meinem Mann – erzählt habe, dass ich schwanger bin. Es war übrigens der Besitzer des Krokane Camping im norwegischen Florø, der uns einen Zeltplatz weit weg von den Toiletten geben wollte. Ganz schlecht für die schwache Blase einer werdenden Mama.

Das erste Reisetagebuch habe ich für unseren Urlaub in Island gekauft. Wir waren wie so oft mit Zelt und Rucksack unterwegs. Da muss ein Tagebuch klein sein, damit es zwischen Schlafsack, Kochgeschirr und Isomatte passt. Die klassischen Notizbücher von Moleskine finde ich für diese Zwecke genau richtig. Sie haben die richtige Größe, sehen gut aus und haben eine kleine Tasche, in der man Erinnerungen aufbewahren kann. Eintrittskarten, getrocknete Blüten, Kleingeld, Zeichnungen, Visitenkarten von guten Restaurants …

Mittlerweile teilen sich in meinem Bücherregal eine ganze Reihe schwarzer Moleskines das Fach mit den Reiseführern. Ab und an – wenn mich das Fernweh packt – nehme ich eins heraus, lese darin und fühle mich gleich besser.

Wie haltet ihr es mit den Reiseerinnerungen? Schreibt ihr sie auf? Oder reichen euch Fotos?
xx
Jenny