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Black Monday, Fashion, Life

Meine neue Biker-Jacke beim Black Monday #54

28. September 2015

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Ich habe einen neuen Liebling im Kleiderschrank. Eine kleinen schwarzen. Blazer, Wollstrickjacken und Military-Jacke mussten im Schrank ein wenig zusammenrücken und Platz für meine neue schwarze Biker-Jacke machen. Die habe ich in Bozen in einem Laden gesehen, probiert und gekauft. Weil sie so ein bisschen nach Rockstar aussieht. Und zu (fasst) allem passt. Besonders zu hohen Hacken und einer zerfetzten Jeansröhre.

Blöderweise kann ich letztere beiden Teile im Moment nicht anziehen. Mein Knie schmerzt wie Hölle seitdem ich am Wochenende zwei Tage hintereinander laufen war. Gegen die Knieschmerzen hilft nur eine Bandage. Kniebandage und Fetzenjeans sieht aber leider so gar nicht nach Rockstar aus. Eher nach Omma. Also genauso wie ich mich fühle mit dem Knie. Wegen zweimal laufen. Aber zurück zur Neuen.  Hier geht’s weiter …

Fashion, Life

Nicht ohne meine Brille beim Black Monday #43

19. Januar 2015

Hallo, ich bin Jenny und fast blind.

Sollte mein Mann mich jemals loswerden wollen, muss er mir einfach nur meine Sehhilfen wegnehmen und mich im Wald aussetzen. Ich würde nie, nie nach Hause finden. Fehlender Orientierungssinn und minus sieben Dioptrien vertragen sich einfach nicht.

Ohne Kontaktlinsen und Brille bin ich also verloren. Und das seit meinem siebten Lebensjahr. Meiner Klassenlehrerin (Hallo Frau Wanitschka!) ist damals aufgefallen, dass mit meinen Augen etwas nicht stimmt. Ich habe einfach nie die Matheaufgaben gerechnet, die an der Tafel standen. Kein Wunder! Der erste Augenarztbesuch ergab … minus 1,5 Dioptrien.

Was folgte waren diverse formschöne Kassengestelle. Inklusive dicksten Gläsern – aus Glas. Und kennt jemand noch diese tollen Sportbrillen? In silber. Mit zwei Bügeln, die sich flexibel um die Ohren legten. Wahnsinnig gedrückt haben die – erst recht, wenn bei Völkerball ein Ball drauf donnerte. Mit 14 kam für mich die Erlösung in Form von Kontaktlinsen (dass gleichzeitig der Horror in Gestalt einer festen Zahnspange begann, ist eine andere Geschichte). Öffentlich habe ich dann ganz lange keine Brille mehr getragen.

Dabei waren in den letzten Jahren durchaus schöne Brillen dabei. Von der Form her bin ich schon ganz lange den eckigen Modellen treu. Also lange bevor die „Bloggerbrillen“ den Siegeszug antraten. 😉 Anfangs in dunkelbraun, aber nun schon seit vielen Jahren in schwarz.

Diese Brille ist mein aktuelles Modell. Es ist von Burberry. Wenn schon der Trenchcoat nicht drin ist, trage ich das Karo eben auf der Nase. Da ich momentan ein bisschen Probleme mit meinen Kontaktlinsen habe, nutze ich die Brille nicht nur für den Weg vom Schlafzimmer ins Bad, sondern lasse sie den ganzen Tag auf.

Woran ich mich beim Brilletragen aber nie gewöhnen werde:

  • das ständige Putzen
  • das kleine Stückchen fehlendes Sichtfeld nach hinten, das man mit Linsen noch hat, aber mit Brille nicht. Bei minus sieben fällt das echt auf …
  • das Beschlagen, wenn man aus der Kälte in einen warmen Raum kommt
  • das Rutschen, wenn man beim Yoga den herabschauenden Hund macht
  • die Wasserspritzer auf dem Glas, wenn man durch den Regen läuft (Weil der Schirm natürlich zu Hause liegt. Oder im Auto. Oder …)
  • das Wimpern tuschen am Morgen – sozusagen im Blindflug.
  • dass man keine coole Sonnenbrille tragen kann.
Also wenn jemandem dafür irgendeine Abhilfe einfällt …
Einen guten Start in die Woche!
xx
Jenny

Fashion, Life

Lieblingsstück: Ein graues Sweatshirt

25. November 2014

Keine Angst, ich werde jetzt nicht zur Fashionbloggerin. Das können andere viel, viel besser. Aber mein derzeitiges Lieblingsstück muss ich trotzdem zeigen. Es war Liebe auf den ersten Blick! Entdeckt habe diesen dünnen, aber dennoch sehr kuscheligen Sweater, in einem kleinen Laden in Santa Gertrudis de Fruitera auf Ibiza.

Ich meine, wie kann man ihn nicht mögen? Er ist grau (und graue Sweatshirts gehen immer, wie meine Pullisammlung eindrucksvoll beweist) und es hat diesen Aufdruck, der zu mir wie die Faust aufs Auge passt: Books and Coffee. Zwei Dinge, die für mich ganz viel mit Genuss zu tun haben. Ich bin nämlich nicht der Kaffeejunkie, der Tasse für Tasse kippt. Nee, für mich muss es schon der Milchkaffee mit viel Schaum und ein wenig braunem Zucker sein. Der wird dann langsam vom Schaum gelöffelt bevor es ans Trinken geht. Immer!
„Ohne Schaum“ hat seeeehr hohes Schlechte-Laune-Potential. Deshalb lasse das mit dem Kaffee lieber gleich, wenn weit und breit kein Milchschäumer in Sicht ist.

Jetzt erinnert mich mein neuer Kuschelpullover in Hamsterradzeiten daran, dass ich ruhig mal eine Pause einlegen kann. Und manchmal sind ja solche Notizen an sich selbst gar nicht so schlecht.
xx
Jenny

Fashion, Life

Neues Lieblingsstück beim Black Monday #19

3. Februar 2014

Nach eine exzessiven Tuchphase vor ein, zwei Jahren, hat sich mein Hals im vergangenen Jahr über etwas Luft – und die ein oder andere Statementkette – gefreut. Tücher und Schals waren nur gefragt, wenn es wirklich frostig war draußen oder eine Erkältung im Anmarsch war. Dann auch gerne nachts im Bett, passend zu den dicken Socken.

Jetzt habe ich aber ein neues Lieblingsstück. Erstanden vor ein paar Wochen bei Zara im Sale. Ich mag an dem Tuch sehr, dass es kein Loop ist. Die sehen oft so zusammengeknöddelt aus. Nein, dieses Schmuckstück ist ein großes Quadrat aus schwerem Baumwollstoff. So groß, dass man es auch als Picknickdecke verwenden kann oder zusammengefaltet als Kissen auf winterkalten Spielplatzbänken oder als Tischdecke zum Sonntagskaffee … oder eben als weltbesten „Ich-bleibe-heute-zu-Hause-kuschle-mich-aufs-Sofa-und-mache-einfach-mal-nichts“-Begleiter.

So geschehen erst letzte Woche, als ich abends, immer noch erkältungsgeplagt lieber zu Hause abgehangen habe, als mit den Mädels auszugehen. Da ein bisschen Glamour zu Hause aber auch nicht schlecht ist, waren zumindest die Nägel schön. Bepinselt mit meinem derzeitigen Lieblingslack von Kiko. Ich mag das satte Rot sehr – und noch mehr, dass der Lack nicht einmal drei Euro kostet und trotzdem fast eine ganze Woche hält.

Wie geht’s euch? Seid ihr immer „betucht“ unterwegs oder hat die Begeisterung auch bei euch nachgelassen?
xx
Jenny