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Books, Garden, Interior, Life

Geplant, gebaut, gepflanzt: Unser Hochbeet ist fertig!

26. Mai 2015

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Seit sechs Wochen steht es – unser Hochbeet – und ich freue mich jeden Tag aufs Neue, weil es so schön geworden ist. Quasi direkt neben dem Herd wachsen nun Salbei und Spinat, Koriander und Kresse, Pfefferminze und Pepperoni, Rucola und Radieschen … Schon als wir das Haus geplant haben, war klar: Die Küche braucht eine Tür nach draußen, damit wir während des Kochens rausgehen können, um bei Bedarf die Kräuter ganz frisch zu schneiden. Jetzt ist alles so, wie wir es uns damals ausgemalt haben und ich genieße es sehr, abends mit Schere, Schüssel und Gartenschlappen bewaffnet raus zu gehen, etwas Salat zu schneiden und ihn 15 Minuten später frisch gewaschen auf dem Tisch stehen zu haben. Hier geht’s weiter …

Books, Life

Mein Sommerbuchtipp: Das Lavendelzimmer

25. Juli 2014

Lasst euch nicht abschrecken. Lest bitte weiter, auch wenn ihr denkt: WTF? Kann ich mich damit am hippen Strand von Ibiza sehen lassen? Denn der Titel „Das Lavendelzimmer“ klingt erst einmal ziemlich … Ähm, sagen wir kitschig. Nach einem Roman für die reifere Frau (was auch immer das heißt). Das lavendelverzierte Cover trägt natürlich auch nicht gerade zur Coolness bei.

Doch ganz ehrlich? Manchmal brauche ich Kitsch. Für das Herz. Für den Kopf. Zum Abschalten. Nicht nachdenken müssen. Deshalb habe ich das Buch von Nina George gekauft – und bin sehr überrascht worden.

Es ist ein leises Buch. Ein warmes. Sehr kluges. Ein Buch über den Pariser Buchhändler Jean Perdu, der in seiner „Literarischen Apotheke“ – einem alten Lastkahn auf der Seine – Bücher wie Medizin verkauft.

„Sie brauchen ein Zimmer für sich allein. Nicht zu hell, mit einer jungen Katze, die Ihnen Gesellschaft leistet. Und dieses Buch, bitte langsam lesen. Damit Sie sich zwischendurch ausruhen können. Sie werden viel Nachdenken und vermutlich auch weinen. Um sich. Und um die Jahre. Aber es wird Ihnen danach besser gehen. (…) Und Sie werden sich wieder mögen und nicht hässlich und naiv finden.“ So empfiehlt Jean Perdu einer Kundin „Die Eleganz des Igels“.

Nur sich selbst kann Jean nicht heilen, denn vor 21 Jahren hat ihn seine große Liebe Manon verlassen, während er schlief. Ein Brief ist das Einzige, was ihm geblieben ist, doch den konnte er nicht öffnen. Als er wieder auf den Brief stößt, stürmen all die Gefühle und Erinnerungen auf ihn ein und er macht sich mit seinem Schiff auf die Suche nach Manon.

In diesem Buch stecken viele schöne Sätze, die mich berührt haben.

„Ich muss sanft mit ihr sprechen. Sie hat so viel geweint, dass sie wahrscheinlich ausgetrocknet ist und zerfällt, wenn ich zu laut bin.“

„Fügen Sie Fremdvertrauen hinzu, unter F. Das seltsame Gefühl in Zügen, wenn man sich einem Unbekannten gegenüber weiter öffnet als je der eigenen Familie.“

„Sie (Anmerkung: die Trauer) geht den ganzen Tag mit dir, überall hin. Sie geht mit dir in den Abend, sie lässt dich im Schlaf nicht in Ruhe. Sie würgt und schüttelt sich. Aber sie macht auch ganz warm.“

„Manchmal aber bin ich noch wie eingenäht in mir.“

Für diese Sätze und Worte wie „Sternensalz“ mag ich „Das Lavendelzimmer“ sehr gerne. Und für die Reise in die Provence, auf die mich Nina George mitgenommen hat. Also unbedingt kaufen dieses Buch und in den Koffer packen. Besonders für den coolen Strand auf Ibiza.

Habt ein fantastisches Wochenende!
xx
Jenny

Books, Life

Ein Kinder Künstler Freundebuch. Und mein erstes Gewinnspiel hier auf dem Blog

29. April 2014

Als ich acht oder neun Jahre alt war, hatte ich ein Poesiealbum. Kennt ihr die noch? Dicke Bücher mit leeren Seiten, in die Freunde und Lehrer die aus heutiger Sicht lustigsten Sprüche schrieben (Unvergessen: Ich kenne eine Rose/die lacht mir immer zu/und diese kleine Rose/die bist du). Und alles wurde liebevoll verziert, mit Glitzerbildern und Selbst gemaltem. Mit 14 habe ich dann per Hand Steckbriefe in ein A4-Heft geschrieben, die meine Freunde (und manchmal auch Feinde) ausfüllen durften, damit ich auf dem Laufenden blieb in Sachen „Lieblingsband“, „derzeitiger Schwarm“ und „Lieblingsfilm“.

Ich sage euch: heute ist das anders. Heute haben die Kleinen schon im Kindergarten Freundebücher. Was ziemlich blöd ist, denn es liegt in der Natur der Sache, dass Kindergartenkinder noch nicht schreiben können. Und so müssen die Eltern ran und unsägliche Feuerwehrmann Sam-, Prinzessin Lillifee– und Cars-Freundebücher ausfüllen.

Als der kleine Mann sich auch ein Freundebuch gewünscht hat, habe ich mich deshalb auf die Suche gemacht nach einem Buch, dass nicht nur cool aussieht, sondern sowohl Kindern als auch Eltern Spaß macht beim Ausfüllen. Gefunden habe ich das Kinder Künstler Freundebuch aus dem Verlag Beltz & Gelberg.

Hier darf gebeichtet werden, wovon man schon mal gekotzt hat, ob man schon mal Popel gegessen hat und ob man schon mal verliebt war. Und das alles noch in einer ganz tollen Optik – weit ab von lieblichen Feen und sprechenden Autos. Es darf gemalt, geschimpft und auf einem Gips unterschrieben werden. Aber seht selbst, denn ich habe beim Verlag gefragt, ob ich ein Exemplar an meine Leser verlosen darf und ich darf.

Alles, was ihr tun müsst, ist ab jetzt bis zum 5. Mai um 24 Uhr einen Kommentar unter diesem Post zu hinterlassen. Wenn ihr mir auf Bloglovin folgt, verdoppeln sich die Gewinnchancen, wenn ihr Jenn_Adores auf Facebook liked, erhöhen sich die Chancen noch einmal. Egal ob mit Blog oder ohne – mitmachen kann jeder aus Deutschland.

Der kleine Mann wird Glücksfee spielen und aus den Kommentaren den Gewinner ziehen. Bekanntgegeben wir er oder sie auf dem Blog, also schaut kommende Woche auf jeden Fall rein. Und zu guter Letzt: Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich drück euch die Daumen!
xx
Jenny

PS: Das Exemplar für die Verlosung ist mir vom Verlag zur Verfügung gestellt worden. Begeistert war ich schon lange vorher. 😉

Books, Frage-Foto-Freitag, Life

5 Lieblingsbücher

13. September 2013

Meine fünf liebsten Bücher möchte Steffi von Ohhh Mhhh heute sehen.

Das ist wirklich schwierig für mich, denn als alte Leseratte habe ich natürlich mehr als fünf Lieblingsbücher. Also bin ich einfach durch mein Bücherregal gegangen und habe spontan fünf Titel rausgezogen, an die ich mich gerne erinnere und die ich auch ein zweites oder drittes Mal lesen würde.

Herausgekommen sind diese Lieblinge.

Die hellen Tage von Zsuzsa Bank
Letztes Jahr in Dänemark brachte mir dieses Buch den Sommer ins Herz.

Sarahs Schlüssel von Tatiana de Rosnay
Ein Tipp von meiner Freundin I. Das 10-jährige jüdische Mädchen Sarah wird 1942 in Paris deportiert und flüchtet, um ihren Bruder zu retten, den sie im Wandschrank versteckt hat. 60 Jahre später macht sich die Journalistin Julia auf die Suche nach Sarah. Bei diesem Buch habe ich Rotz und Wasser geheult.

Die Traumnovelle von Arthur Schnitzler
Dieses Buch hat mich sehr aufgewühlt und beschäftigt. Und weil das so war, habe ich mir nie den auf dem Roman basierenden Film Eyes Whide Shut von Stanley Kubrick angeschaut.

Alle sieben Wellen von Daniel Glattauer
Auf dem Wühltisch für 2 Euro mitgenommen und angenehm überrascht. Sehr angenehm. Ein kluges Buch über die Liebe, geschrieben als E-Mail-Dialog.

Der Zauberer der Smaragdenstadt von Alexander Melentjewitsch Wolkow.
Die Neuerzählung von Der Zauberer von Oz habe ich als Kind verschlungen. Es gibt auch noch ein paar Fortsetzungsbände und als ich das letzte Mal bei meinen Eltern war, haben sie mir alle mitgegeben. Ich hebe sie mir auf für den Winter. Denn ich habe die romantische Vorstellung sie mit einer Tasse heißem Kakao vor dem Kamin neu zu entdecken.

Ich bin gespannt auf eure Lieblingsbücher.

xx
Jenny