Monthly Archives

August 2014

Der Song zum Sonntag, Life, Music

Tschüss Herbst im August! Hallo Sommer im September! Plus ein Song zum Sonntag #21

31. August 2014

Da geht er dahin, der August. Mit Ruhm hat er sich nicht gerade bekleckert, aber wir wollen ihm den Dauerregen und ständigen Sturm mal verzeihen. Immerhin gab es auch ein paar ganz tolle Tage.

Mein Cousin hat geheiratet und die Familie war mal wieder vereint. Weil wir in ganz Deutschland verteilt wohnen, kommt das sehr, sehr selten vor. Und eine ganz liebe Freundin von mir hat ihren runden Geburtstag gefeiert. Mein Ausharren auf der Warteliste der Blogst Konferenz hat sich gelohnt, denn ich habe nun auch ein Ticket bekommen und fahre im November nach Hamburg. Ich war Pilzesammeln – erfolgreich (okay, bis auf die Zecke, die ich zwei Tage später in meinem Oberarm entdeckt habe). Tja, und heute gehe ich noch zur Tendence 2014 in Frankfurt, treffe da ein paar nette Bloggerkollegen, bevor meine Männer und ich abends von lieben Freunden bekocht werden.

Das ist doch der perfekte Ausklang für diesen Monat. Und ich sage euch, der September wird super. Ich werde viel, sehr viel Freizeit haben, denn drei Wochen Urlaub warten auf mich. Den haben der kleine Mann und ich am Freitag sehr wild durchs ganze Haus hüpfend begrüßt. Der große Mann fand’s nicht so lustig, der muss nämlich noch eine Woche schuften. *hihi*

Wenn das Wetterorakel stimmt, kommt jetzt auch der Sommer nach Deutschland zurück. Also allerbeste Aussichten, oder?

Darauf ein Song, den ich im Moment sehr, sehr gerne höre.
*klick*
Habt einen schönen Sonntag!
xx
Jenny

PS: Alle Bilder stammen von meinem Instagram-Account. Schaut doch mal vorbei.

Fitness, Life

Jillian Michaels 30 Days Shred: Mein Ergebnis

28. August 2014

Ich habe geschwitzt wie selten in meinem Leben, manchmal gekeucht, ab und an geflucht, viel gelacht, etwas gestöhnt … und ganz am Ende ziemlich gejubelt. Aber der Reihe nach.

Die Vorgeschichte:
Vor ein paar Wochen gab es schon einmal diesen Post. Denn nachdem ich mich nicht mehr wohl in meiner Haut gefühlt habe und sich trotz bewussterem Essen figurtechnisch nichts getan hat – zumindestens gefühlt – musste dringend ein Sportprogramm her. Gestoßen bin ich auf Jillian Michaels „30 Days Shred“. Für mich äußerst praktisch, denn a) kann man es zu Hause durchziehen, b) dauert es nur 25 Minuten und c) braucht man bis auf ein paar Hanteln kein Equipment.

Das Ergebnis:
Es lohnt sich. Wirklich!
Ihr müsst mir da vertrauen, denn ich kann weder mit Gewichtsprotokollen, Hüft- oder Oberschenkelmaßen noch mit Vorher-Nachher-Fotos dienen. Ersteres aus Mangel einer Waage und letzteres, weil ich euch das ersparen möchte. Aber das Kompliment meines Mannes von letzter Woche sagt alles: Deine Silhouette hat sich verändert. Und wenn er das sagt, muss es stimmen. Der Mann im Haus ist nämlich einer von der seeehr direkten Sorte. Was hat Jilian Michaels „30 Days Shred“ also mit meiner Silhouette gemacht?

Die Hüften sind schmaler geworden, die Arme definierter und der Bauch etwas flacher. Außerdem habe ich gefühlt eine bessere Kondition.

Mit Sicherheit ist das nicht allein das Ergebnis des Programms. Ich habe schon im Vorfeld mehr auf meine Ernährung geachtet: weniger Kohlenhydrate, Alkohol und Süßkram, dafür mehr Obst und Gemüse. All das habe ich auch während der „30 Days Shred“ weitergemacht. Mir hat das Ergebnis bewiesen, was ich schon lange geahnt habe: Alleine mit Ernährungsumstellung wird das nix mit der besseren Figur. Ich muss schon auch den Hintern hochbekommen.

So geht’s weiter:
Ich bleibe beim bewussten Essen – allerdings ohne mich zu kasteien. Wenn ich abends Milchreis brauche, weil der Tag doof zu mir war, dann esse ich ihn auch. Außerdem versuche ich dreimal pro Woche nach anderen Video-Tutorials zu sporteln – gerade jetzt in den Sommerferien, in denen auch mein Yogakurs pausiert. Dass sich innerhalb von einem Monat relativ tun kann, hat mich motiviert. Dieses Video habe ich schon getestet – und es hat wirklich Spaß gemacht. Dranbleiben heißt es nun also, denn der Anfang ist zwar gemacht, aber ein bisschen darf ruhig.

Erzählt mal: habt ihr ähnliche Erfahrungen mit „30 Days Shred“ gemacht? 
Ich freue mich auf eure Kommentare.
xx
 Jenny
Black Monday, Life

Der neue Mann im Haus beim Black Monday #35

25. August 2014

Das ein oder andere Mal (hier zum Beispiel) hatte ich ja schon erwähnt, dass im Juli ein Herzenswunsch von mir in Erfüllung gegangen ist. Ein sehr großer Herzenswunsch.

Soll ich verraten, was es ist?

Tadaaaa …

So lange wünsche ich mir schon ein Auto zum Liebhaben. Ich kann sogar genau sagen seit wann: November 2008. Denn da habe ich meinen alten Käfer ver- und ein Vernunftauto gekauft. Der Grund: Unser Sohn war im Anmarsch und ohne wirklichen Kofferraum und Gurte zum Anschnallen hinten, war mein Herzensauto (das ich zu meinem 30. Geburtstag von meinem Freund – und jetzigem Mann – geschenkt bekommen habe und mein allererstes Auto überhaupt war) einfach zu unpraktisch und unsicher für einen Babytransporter. Mir zumindestens.

Sattdessen das graue Vernunftauto. Das mich wirklich zuverlässig durch alle Jahreszeiten gefahren hat, eine Sitzheizung hatte und eine Klimaanlage (jeder, der schon einen alten Käfer gefahren ist, weiß, dass man das wirklich zu schätzen lernt). Das aber eben kein Auto zum Liebhaben war.

Eins wie der MINI zum Beispiel. Oder noch besser: das MINI Cabrio. In schwarz. Außen wie innen.

Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, dass er jetzt in unserer Garage steht. Dass es ein „er“ ist steht außer Frage, auch wenn er keinen Namen hat. Gebt ihr euren Autos Namen?

Wir genießen es jetzt bei schönem Wetter offen zu fahren. Ein paar PS mehr als früher lassen mich entspannter die Berge des Taunus hochfahren. Ich kann endlich meine Playlists auf dem iPhone hoch- und runterhören, weil ich einen entsprechenden Anschluss habe. Und in den Kofferraum passt sogar mein Longboard.

Ganz ehrlich? Nie hätte ich gedacht, dass ich so eine Autotante bin, aber der MINI macht einfach Spaß. Meinem Mann übrigens auch. „Können wir mit deinem Auto fahren?“ höre ich jetzt öfter.

Das ist er also mein erfüllter Herzenswunsch. Und während ich das schreibe, bekomme ich das Grinsen nicht aus dem Gesicht. In diesem Sinne: Es lohnt sich, auf Herzenswünsche hinzuarbeiten. Auch wenn es manchmal etwas länger dauert.
Habt einen fröhlichen Start in diese Woche!
xx
Jenny
 
 
 

Life

Kleine Fluchten im Alltag: Lagerfeuer im Garten

21. August 2014

Es gibt Tage, die könnte ich an die Wand klatschen. Weil sie so vollgepackt sind, dass ich nicht mehr zu Atem komme. Ich nur noch funktioniere, nicht mehr bin. Sich ständig das schlechte Gewissen meldet, weil ich wieder etwas nicht geschafft, getan oder sonstwas habe. Tage wie diese gibt es im Moment leider ziemlich oft. Fakt ist: Das ist ziemlich daneben. Vor allem, weil meine Lieben zu Hause darunter leiden müssen. Der liebevolle Spitzname meines Mannes für mich an diesen Tagen: die FURIE.

Meine Selbstdiagnose lautet: ziemlich urlaubsreif die Frau. Blöderweise dauert es bis zum Urlaub noch etwas.

Deshalb haben wir uns neulich den Urlaub einfach nach Hause geholt. Haben das Zelt im Garten aufgebaut, die Feuerschale mit Holz bestückt, die Garage nach Stöcken durchforstet (Und natürlich sind wir fündig geworden, denn Haushalte mit kleinen Jungs haben definitiv immer irgendwo Stöcke rumliegen), die Feuerschale angemacht und uns Stockbrot gebacken.

Dass es im Haus aussah wie die Sau … Egal! Sich die Bügelwäsche bis zur Decke stapelte … Egal! ich eigentlich ein paar Posts für den Blog vorbereiten wollte … Egal! Ich an dem Wochenende arbeiten musste … Na, ihr wisst schon: Egal!

Was gezählt hat, war der Moment. Unser aufgeregter Sohn, der in dieser Nacht zum ersten Mal im Zelt geschlafen hat. Der konzentriert und akribisch den Teig für das Stockbrot um seinen Stock gewickelt und hinterher mit viel Puderzucker vernascht hat. Mein Mann und ich: weintrinkend, entspannt, ruhig.

Die Bilder erinnern mich an den Abend und retten mich hoffentlich bis zum Urlaub. Und lassen mich ins Grübeln kommen. Warum schafft man sich im Alltag nicht öfter solche kleinen Inseln?

xx
Jenny
Interior, Shopping, Trend

Die Herbstkollektion von H&M-Home

14. August 2014

Als ich vor zwei Wochen den neuen Katalog von H&M im Briefkasten hatte, habe ich mir einen Milchkaffee gemacht, mich an den Esstisch gesetzt und geblättert. Von hinten nach vorn versteht, sich, denn die Home-Kollektion interessiert mich natürlich am meisten.

Der Herbst wird gemütlich. Dunkel durch ganz viel schwarz und manchmal etwas dunkelblau und grau, warm durch Holz und Metalltöne wie kupfer oder messing und edel durch die Verbindung von Glas und Metall.

Eines meiner Lieblingsstücke aus der Herbstkollektion von H&M Home ist die Glasvase mit dem goldenen Rand. Es gibt sie in zwei Größen und ich spiele mit dem Gedanken, sie hier einziehen zu lassen (Lieber Mann, bitte ganz schnell weglesen!).

Alle Bilder via H&M

Die kleinen Glasdosen sind ebenfalls Lieblingsstücke. Sie erinnern mich an die grünen Flakons und Dosen, die früher auf dem Frisiertisch meiner Uroma standen – und die ich geerbt habe. Ich zeige euch die Schmuckstücke demnächst, wenn wir hier mal eine Runde durch unser Bad drehen.

Na, bekommt ihr Lust auf den Herbst? Und ist etwas dabei bei der neuen H&M Home-Kollektion?
xx
Jenny

Black Monday, Food, Sweet

Schokoladenmuffins mit Blaubeeren beim Black Monday #33

11. August 2014

Diese kleinen und unbezahlbaren Glücksmomente – während das Leben dahinrast und man sich schwindelig fühlt wegen dieser Geschwindigkeit und müde und genervt … So einen Glücksmoment hatte ich gestern, als mein Sohn beschlossen hat Blaubeermuffins zu backen und das dann durchgezogen hat. Nur das Rezept musste ich ihm zuflüstern. Eigentlich sind die Muffins aus hellem Teig, doch dann wollte der kleine Mann noch Schokolade mit rein haben und Zimt.

Herausgekommen sind die besten Blaubeermuffins ever. Welche mit echtem Seelentrösterpotential. Erst recht, wenn man sie wie wir gestern warm aus dem Ofen isst.

Schokoladenmuffins mit Blaubeeren
Das kommt rein:
3 kleine Tassen Mehl
2 kleine Tassen Zucker
1 kleine Tasse geschmacksneutrales Öl
1 kleine Tasse Mineralwasser mit Kohlensäure
4 Eier
1 Päckchen Backpulver
3 Esslöffel Backkakao
Blaubeeren

Und so wird’s gemacht:
Alle Zutaten bis auf die Blaubeeren in eine Rührschüssel geben und gut verrühren. Muffinblech mit Förmchen auskleiden, Teig in den Förmchen verteilen (und unbedingt die Reste aus der Schüssel schlecken), Blaubeeren drauf und bei 180 Grad (Umluft) für etwa 20 Minuten in den Ofen.

Der Teig ist übrigens meine Allzweckwaffe. Lässt man Kakao und Beeren weg, werden aus ihm Obstkuchenböden, Muffins, die man je nach Belieben ergänzen kann, Kastenkuchen in den verschiedensten Varianten … Also unbedingt merken.

Einen guten Start in die Woche wünsche ich euch. Und wenn das Leben wieder rast: Blaubeermuffins backen und alles ist gut!
xx
Jenny

PS: Hatte ich erwähnt, dass ich einen fantastischen Sohn habe und einen fantastischen Mann? XO

Food, Savory

Schnelles Rezept: Ziegenkäsequiche mit Sommertomaten und Rucola.

6. August 2014

Diese Quiche ist perfekt. Sie schmeckt warm aus dem Ofen, aber auch kalt fürs Picknick. Sie vereint zwei meiner Lieblingssommerzutaten: Rucola und Tomaten. Und Kindern kann man sie mit etwas Verhandlungsgeschick als Pizza verkaufen.

Als ich die Ziegenkäsequiche letzte Woche mal wieder gemacht habe, habe ich sie ganz schnell fotografiert, bevor meine Männer über sie hergefallen sind. Also heute mal nix mit Styling, sondern der pure Gartentisch mit dem puren Essen drauf.

Ziegenkäsequiche
Das kommt rein:
325 Gramm Magerquark
3 Esslöffel Milch
3 (Bio)Eier
4 Esslöffel Rapsöl
Salz und Pfeffer
250 Gramm Mehl
2 Teelöffel Backpulver
75 Gramm Rucola
250 Gramm Kirschtomaten
150 Gramm Ziegenfrischkäse

So wird sie gemacht:
Für den Teig 125 Gramm Quark, 1 Ei, Milch, Rapsöl und 1 TL Salz verrühren. Mehl und Backpulver mischen und unter die Quarkmasse kneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Rucola waschen und trocken schleudern, Tomaten waschen und halbieren. Den 200 Gramm Quark,
2 Eier, Ziegenfrischkäse, Salz und Pfeffer verrühren. Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen.
Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in eine Tarteform drücken. Rucola und Tomaten auf dem Teig verteilen, Ziegenkäsemasse darübergeben und im Ofen etwa 35 Minuten backen.

Dazu gibt es bei uns einen frischen Salat aus Rucola, Tomaten, Salz, Pfeffer und etwas Balsamico. Ich sag euch: perfekt für Sommerabende, an denen man mal nicht grillen möchte.

Lasst es euch schmecken!
xx
Jenny

Der Song zum Sonntag, Life, Music

JULI 2014. Und ein Song zum Sonntag #20

3. August 2014

Weltmeisterparty. Bikinistreifenhaut. Wassermelonenküsse. Biergartenabende. Arschbombenwetter. Sommerregentänze. Schlumperhosentage. Gartenmuskelkater. Sonnenbrillensuche. Grillburgerliebe. Feldspaziergänge. Geburtstagsmarathons. Terassenwohnzimmer. Wasserschlachtgelächter. Schlafmangeltage. Obstsalatschnippelei. Blumenfeldbesuche. Urlaubssehnsucht. Sonnencremehände. Lavendelgeruchskonserven. Terminplanungswahnsinn. Herzenswunscherfüllung. Eiscremesucht.

Und dazu gab es ihn. In Endlosschleife. *klick*
xx
Jenny